Am Samstagnachmittag haben Kalliopi Gkeka und Stefan Kamm vom Gewinnerbüros von Kamm Architekten Stuttgart ihre Entwurfsarbeit für den Schramberger Schulcampus erläutert. Im Bau 68 im Junghans-Gewerbepark sind sämtliche Entwürfe und Modelle noch bis kommenden Sonntag zu sehen.

Zu der Führung hatte die Stadt eingeladen. An die 70 Schrambergerinnen und Schramberger waren gekommen, um sich aus erster Hand zu informieren. Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr hieß die Gäste willkommen und berichtete über den Entscheidungsfindungsprozess und die Auswahl aus 22 Entwürfen.

Kalliopi Gkeka und Stefan Kamm, die gemeinsam das Architekturbüro leiten, stellten ihre Pläne vor und beantworteten die Fragen der Besucher. Diese lobten insbesondere das Raumkonzept des Siegerentwurfs. Die flexible Raumgestaltung und Raumnutzung käme den modernen pädagogischen Konzepten entgegen.

So ließen sich zwei Musiksäle öffnen, so dass diese ein vergrößertes Foyer ergeben, um kleinere Schulveranstaltungen abhalten zu können. Dank der Flachdächer sei der Aufbau von Photovoltaik-Modulen gut möglich.
Die beiden Stuttgarter Architekten schlagen vor, den gesamten zwei- bis vierstöckigen Bau aus Holz zu errichten. Brettstapeldecken und Dickholzwände seien dafür geeignet. Die Fassade soll mit vorgegrauten Brettern aus heimischer Weißtanne gestaltet werden.

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