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Wolfsnachweis in Schramberg

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Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg hat bestätigt, dass wieder mal ein Wolf auf Schramberger Gemarkung unterwegs gewesen sein muss. Der Nachweis gelang anhand der Losung des Tieres, so die Sprecherin der Freiburger Einrichtung auf Nachfrage der NRWZ.

Schramberg.  Sie berichtet, eine Privatperson habe die Losung gefunden und gemeldet. „Ein genauerer Ort als die Gemeindeebene wird grundsätzlich nicht angegeben“, so die Sprecherin. Dies geschehe aus Rücksicht auf zuständige und meldende Personen und gegebenenfalls aus Datenschutz.

„Die Expertinnen und Experten der FVA halten es für wahrscheinlich, dass der Wolfsrüde GW4811m auch derjenige Wolf ist, der am 2. Juni 2025 auf Gemeindeebene beobachtet und gefilmt wurde.“

Erstmals identifiziert

Über den Losungsfund hätten die Wissenschaftler den Wolf erstmals genetisch identifiziert. Frühere Nachweise seien nicht bekannt. Auch habe man keine Informationen über die Herkunft und Abstammung dieses Tieres. „Der Haplotyp HW22 lässt vermuten, dass das Tier aus der Alpenpopulation stammt.“

Das Tier mit dem Namen GW4811m sei am 9. Juni über Abstriche an einem gerissenen Reh außerdem auf Gemeindeebene Forbach im Nordschwarzwald nachgewiesen worden, so die Sprecherin weiter. Die Wissenschaftler in Freiburg vermuten wegen des Ablaufs der Beobachtungen in Schramberg und Forbach, „dass sich der Wolf aktuell auf Wanderschaft befand und noch kein eigenes Territorium etabliert hat“.

Wie und wohin der Wolf weitergewandert ist, sei nicht näher bekannt. Nur weitere Genetiknachweise dieses Wolfes in Baden-Württemberg oder in anderen Regionen ließen in Zukunft nähere Schlüsse hierüber zu, heißt es abschließend.

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