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Everesting am Klippeneck: Göllsdorfer stellt sich 8.848-Höhenmeter-Challenge

Nach dem Ironman auf Lanzarote nimmt Markus Kohler aus Göllsdorf nun das Klippeneck 35-mal unter die Räder.

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Kohler nach dem Ironman auf Lanzarote. Foto: privat

Nach seinem erfolgreichen Ironman-Finish auf Lanzarote nimmt Markus Kohler aus Rottweil-Göllsdorf die nächste Ausdauerprüfung in Angriff. Am Freitag will er das Klippeneck 35-mal mit dem Rennrad erklimmen, um die Höhe des Mount Everest zu erreichen.

Kaum sechs Wochen nach seinem erfolgreichen Start beim Ironman auf Lanzarote wartet auf Markus Kohler aus Rottweil-Göllsdorf bereits die nächste sportliche Herausforderung. Am Freitag, 3. Juli, will der Ausdauersportler die sogenannte Everesting-Challenge am Klippeneck absolvieren.

Das Prinzip ist ebenso einfach wie anspruchsvoll: Ein Anstieg wird so oft hintereinander bewältigt, bis insgesamt 8.848 Höhenmeter – die Höhe des Mount Everest – erreicht sind. Für Kohler bedeutet das nach seinen Berechnungen 35 Auffahrten zum Klippeneck.

Der Start ist bereits um 3 Uhr morgens geplant. Rund 17 Stunden später, gegen 20 Uhr, möchte der Göllsdorfer die Herausforderung erfolgreich beenden.

Erst im Mai hatte Kohler den Ironman auf Lanzarote gefinisht, der unter Ausdauersportlern als einer der härtesten Triathlons der Welt gilt. Nun richtet sich der Fokus auf eine Disziplin, die weltweit nur von vergleichsweise wenigen Athletinnen und Athleten erfolgreich abgeschlossen wurde.

Nach Angaben Kohlers wäre seine Tour eine der ersten dokumentierten Everesting-Challenges am Klippeneck. Ob das tatsächlich der Fall ist, lässt sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.

Die Everesting-Challenge ist keine offizielle Rennveranstaltung, sondern eine weltweit bekannte Ausdaueraufgabe. Dabei zählt ausschließlich die überwundene Höhendifferenz. Welcher Anstieg gewählt wird, bleibt den Teilnehmenden selbst überlassen – solange die erforderlichen 8.848 Höhenmeter ohne längere Unterbrechung erreicht werden.

Sollte alles nach Plan verlaufen, wird Markus Kohler den langen Tag am Freitagabend mit einer symbolischen „Besteigung des Mount Everest“ direkt vor den Toren Rottweils abschließen.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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