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RC Rottweil empfängt die RS Walferdange aus Luxemburg

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Logo des Rugby-Clubs Rottweil (RCR). Foto: gg

Der Rugby-Club Rottweil (RCR) spielt am Samstag, 15 Uhr, in der 2. Rugby-Bundesliga Süd/West zu Hause gegen die Rugby Seniors Walferdange aus Luxemburg. Die Rottweiler stehen derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz. Über die Vorbereitung der Mannschaft und ihre Ziele für die Partie schreibt der Vereinsvorsitzende Karl-Heinz Bahr im folgenden Gastbeitrag. Der Text gibt die Sicht des Vereins wieder.


Ein Gastbeitrag von Karl-Heinz Bahr, Vorsitzender des Rugby-Clubs Rottweil

Am Samstag um 15 Uhr steht für den RC Rottweil das nächste Heimspiel an, und es geht um einiges: Die „Schwarz-Gelben“ wollen gegen Rugby Seniors Walferdange aus Luxemburg den dritten Sieg in Folge einfahren und so den zweiten Tabellenplatz in der 2. Rugby-Bundesliga Süd/West behaupten.

Nach dem knappen Erfolg vor zwei Wochen gegen die SG StuSta Freimann / ESV München-Freimann haben die Rottweiler im Training gezielt an den kleinen Details gefeilt, und das soll am Samstag den Ausschlag geben – gegen hochmotivierte Gäste, die man schwer einschätzen kann. Denn die Luxemburger bestreiten erst ihr erstes Spiel in dieser Saison: Die Partie gegen den RC Unterföhring wurde auf Oktober verschoben, und zum Duell mit dem Heidelberger TV traten die Kurpfälzer verletzungsbedingt nicht an. Was Walferdange wirklich draufhat, bleibt also ein Fragezeichen.

„Wir haben die letzten Wochen bewusst nicht auf das große Ganze geschaut, sondern auf die Kleinigkeiten“, sagt Kapitän Michael Oswald. „Ein Pass, der sitzt, ein gut gesichertes Ruck, ein gut abgestimmter Gasseneinwurf – genau solche Dinge entscheiden am Ende enge Spiele. Gegen München hat uns das gutgetan, und daran wollen wir jetzt anknüpfen.“ Die Vorgabe für Samstag ist klar: „Wir wollen das Spiel selbst in die Hand nehmen, nicht darauf warten, was der Gegner macht.“

Die RCR-Mannschaft um die Trainer Florian Dicu und Marian Butugan setzt auf dynamische, schnelle Ballwechsel und ein gut abgestimmtes Zusammenspiel. Mit ihrem routinierten Sturm hat sie schon so manchen Gegner an die Grenzen gebracht. Stehen die Schwarz-Gelben kompakt, dürfte sich das erwartete Übergewicht bei den Standardsituationen auszahlen – und für Punkte sind die Rucks oder ein schnelles, sicheres Passspiel über die Außen-Drei-Viertel ohnehin immer eine Waffe.

Bei allem Respekt vor dem Gegner: Die Hausherren wissen, dass die fünf Punkte am Samstag ihre Chancen auf Rang zwei deutlich absichern – und ein Heimspiel vor eigenem Publikum der richtige Ort ist, um sie zu holen.

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