Handball-Landesliga Frauen: HSG Mimmenhausen/Mühlhofen – SG Dunningen/Schramberg 33:22 (14:5).
Die SG Dunningen/Schramberg musste sich am Samstagabend auswärts der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen mit 22:33 geschlagen geben. Trotz des deutlichen Ergebnisses zeigte die SG eine kämpferische Leistung und überzeugte vor allem phasenweise mit einer engagierten Abwehrarbeit.
Beide Mannschaften starteten mit einer stabilen Defensive und starken Torhüterleistungen in die Partie. Den ersten Treffer der Begegnung erzielten die Gäste in der siebten Spielminute durch Nachwuchsspielerin Josefine Franke. Zwei Minuten später glichen die Gastgeberinnen zum 1:1 aus und fanden anschließend immer besser ins Spiel. Mit fünf Treffern in Folge setzte sich die HSG ab, sodass sich SG-Trainer Bronner früh zu einer Auszeit gezwungen sah. Diese zeigte Wirkung: Marina Häsler und Larissa Gökoglu verkürzten für die SG. Doch die Gastgeberinnen ließen sich davon nicht beeindrucken und bauten ihren Vorsprung weiter aus (11:3, 25. Minute).
Dennoch gab sich die SG Dunningen/Schramberg nicht auf. Besonders in der Defensive wurde über weite Strecken konzentriert gearbeitet. Torhüterin Sophia Staiger erwischte dabei einen hervorragenden Tag und verhinderte mit zahlreichen Paraden einen noch höheren Rückstand. Zur Halbzeit stand es dennoch deutlich 14:5 für die HSG.
Lob für die Abwehr
In der Kabine lobte Trainer Bronner die Abwehrleistung, forderte jedoch mehr Konsequenz im Abschluss. „Lasst die Köpfe nicht hängen und kämpft weiter – wir können es der HSG noch so schwer wie möglich machen“, gab er seinem Team mit auf den Weg.
In der zweiten Halbzeit knüpfte die SG an die kämpferische Leistung an. Doch die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen blieb spielbestimmend. Trotz des weiter anwachsenden Rückstands steckte Dunningen/Schramberg zu keiner Zeit den Kopf in den Sand. Die Mannschaft kämpfte bis zum Schlusspfiff, zeigte Moral und setzte vor allem im zweiten Durchgang immer wieder eigene Akzente.
Am Ende musste anerkannt werden, dass die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen die deutlich bessere Mannschaft war und das Spiel verdient gewann. Für die SG Dunningen/Schramberg bleibt trotz der Niederlage die Erkenntnis, dass Einsatz, Zusammenhalt und Kampfbereitschaft stimmen. Ohne die starke Leistung von Torhüterin Sophia Staiger hätte das Ergebnis deutlich höher ausfallen können.
Bereits kommende Woche steht für die SG das erste Heimspiel der Rückrunde an. Zu Gast ist die HSG Konstanz. Anpfiff ist um 20 Uhr in der Kreissporthalle auf dem Sulgen. Die Mannschaft freut sich über zahlreiche Unterstützung gegen den aktuellen Tabellenzweiten.
SG Dunningen/Schramberg
Sophia Staiger (Tor), Lia Ruess, Marina Häsler (7/3), Manuela Sprich, Alicia Szczesny, Maike King (1), Marie Lutz (2), Sophia Leopold (5), Klara Franke (1), Celine Preisig, Larissa Gökoglu (1), Josefine Franke (5), Kathrin Teubert.
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