Schweizer: Verhandlungen gehen weiter

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Zu früh gefreut? Beim Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic AG in Sulgen muss die Belegschaft weiter warten. Anders als von beiden Seiten erhofft, gehen die Verhandlungen zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung wegen der Entlassung von 60 Mitarbeitern in diesem und maximal 22 im kommenden Jahr weiter. Ursprünglich wollte man bis Freitag „einen Knopf dran machen“.

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Nachdem am Dienstagfrüh der Gesamtbetriebsrat über das Verhandlungsergebnis des fünfköpfigen Betriebsausschusses beraten hatte, teilte der Betriebsratsvorsitzende Markus Kretschmann auf Nachfrage der NRWZ nur mit: „Wir verhandeln weiter.“

Eckpunkte stehen fest

Am vergangenen Freitag hatten sich die Geschäftsleitung und der Betriebsrat nach elf Stunden Verhandlung auf die Eckpunkte einer Vereinbarung geeinigt. Darin war unter anderem die Zahl der Entlassungen in diesem Jahr auf 60 reduziert worden. Im Jahr 2021 könnten bis zu 22 Arbeitsplätze abgebaut werden, wenn die Zahlen nicht stimmten.

Außerdem  wird die Kurzarbeit bis Ende 2021 verlängert, für die zu Entlassenden eine Abfindung mit Faktor 0,5 und eine Transfergesellschaft gegründet. Laut Kretschmann seien die Forderungen des Betriebsrates damit „zu 100 Prozent erfüllt“.

Ergebnis erst nächste Woche

Offenbar steckt aber der Teufel im Detail, und nun wird weiterverhandelt und das „bisherige Ergebnis in Form gebracht“, wie Kretschmann sagt. „Ein Ergebnis wird es erst nächste Woche geben.“

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.