Die Corona-Pandemie beschäftigt die Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn weiterhin stark. Der Schwerpunkt des Infektionsgeschehens liege „nach wie vor in der Altenhilfe mit im Moment rund 170 aktiv infizierten Klienten und Mitarbeitenden über alle 13 Standorte hinweg“, so die Stiftung auf ihrer Homepage.
Die Behinderten- und Kinder- und Jugendhilfe zählten im Moment jeweils etwa zehn aktiv infizierte Klienten und Mitarbeitende. „Damit hat sich die Lage weiter zugespitzt, ist aktuell aber noch kontrollierbar“, so Stiftungssprecher Harald Blocher. In Heiligenbronn ist eine Bewohnergruppe inzwischen in Quarantäne. Die anderen Gruppen seien nicht betroffen, so Blocher.
Die Mitarbeitenden zeigten sich innerhalb der Stiftung sehr solidarisch. Sie würden sich bei zwischenzeitlichen Personalengpässen gegenseitig aushelfen. „Es ist super, was da gerade passiert“, so Blocher zur NRWZ. Mitarbeitende aus der Verwaltung beispielsweise würden Hilfstätigkeiten in der Pflege übernehmen.
100 Pflegekräfte für Schnelltests qualifiziert
Die Stiftung halte nach wie vor alle Hygiene- und Schutzmaßnahmen konsequent ein. Dennoch gebe es Risiken für die Häuser durch Besucher, Angehörige und externe Angebote wie Fußpflege, Therapeuten, Ärzte und so weiter. „Die Stiftung hat sehr früh Schnelltestungen vorgenommen und dafür mehr als 100 Pflegekräfte qualifiziert.“
Man könne also konsequent testen. Der Aufwand für die Tests ist allerdings groß – und die Zeit, die die Pflegekräfte für die Tests benötigen, fehlt dann an anderer Stelle.
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