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Rottweil
Donnerstag, 14. November 2019

Beim Einkaufen: Wohnmobil brennt aus

Beim Ein­kau­fen ist es pas­siert: In einem Wohn­mo­bil hat der Fah­rer am Mor­gen plötz­lich Brand­ge­ruch wahr­ge­nom­men. Das Gefährt brann­te anschlie­ßend völ­lig aus. Ver­letzt wur­de nie­mand. Der Fah­rer hat aber offen­bar weit schlim­me­res als den Brand sei­nes Gefährts ver­hin­dern kön­nen.

Zunächst war beim Not­ruf gegen­über der Poli­zei von einer Explo­si­on die Rede, even­tu­ell durch eine  Gas­fla­sche. So sei der Ein­satz gemel­det wor­den, berich­te­te ein Beam­ter der Poli­zei Rott­weil auf Nach­fra­ge der NRWZ. Vor Ort habe sich die Lage als weni­ger dra­ma­tisch her­aus gestellt: Das Feu­er ent­stand durch einen tech­ni­schen Defekt.

Das Wohn­mo­bil aber brann­te aus. Die ange­rück­te Feu­er­wehr Die­tin­gen hat­te da kei­ne Chan­ce.

Ver­letz­te gab es nach ers­ten Erkennt­nis­sen kei­ne. Nur einen Sach­scha­den in bis­her unbe­kann­ter Höhe. 

Fotos: fw

Wie die Feu­er­wehr Die­tin­gen berich­tet, brann­te das Wohn­mo­bil vor einem Böh­rin­ger Fach­ge­schäft voll­stän­dig aus.

Der Fah­rer aus der Kreis­ge­mein­de habe unmit­tel­bar vor einem Geschäfts­ge­bäu­de geparkt und beim Aus­stei­gen eine Rauch­ent­wick­lung aus dem abge­trenn­ten Wohn­be­reich des Fahr­zeugs bemerkt, die schnell zuge­nom­men habe, berich­tet Olaf Lutz­kat, der Schrift­füh­rer Gesamt­feu­er­wehr Die­tin­gen.

„Geis­tes­ge­gen­wär­tig stieg der Fahr­zeug­hal­ter wie­der in sein Fahr­zeug ein, star­te­te die­ses und setz­te die ent­schei­den­den Meter vom Gebäu­de zurück, wie sich im Ein­satz­ver­lauf her­aus­stel­len soll­te“, so Lutz­kat wei­ter. Denn bereits kur­ze Zeit spä­ter habe das Fahr­zeug in Voll­brand gestan­den. Die sich im Fahr­zeug befin­den­de Gas­fla­sche zu ent­fer­nen, miss­lang dem Fah­rer aller­dings. Zu stark waren der Brand und die Rauch­ent­wick­lung bin­nen Minu­ten fort­ge­schrit­ten. Dabei ver­letz­te sich der Mann leicht. Er wur­de vor­sorg­lich vor Ort durch eine Besat­zung des Ret­tungs­diens­tes unter­sucht.

Die schnell ein­tref­fen­de Feu­er­wehr der Abtei­lung Böh­rin­gen begann unter der Lei­tung des stell­ver­tre­ten­den Die­tin­ger Gesamt­kom­man­dan­ten und Böh­rin­ger Abtei­lungs­kom­man­dant Roman Jauch  umge­hend eine Brand­be­kämp­fung mit einem Schaum­was­ser­ge­misch unter schwe­rem Atem­schutz. Die Gas­fla­sche konn­te so noch recht­zei­tig aus dem Gefah­ren­be­reich gebracht wer­den. Neben den hoch auf­stei­gen­den Flam­men aus dem Fahr­zeug war auch eine extre­me Hit­ze noch eini­ge Meter um das Fahr­zeug her­um deut­lich zu spü­ren. „Beim Ver­bleib des Wohn­mo­bils auf dem ursprüng­li­chen Park­platz direkt vor dem Gebäu­de hät­te dies zu dra­ma­ti­schen Aus­ma­ßen in Form des Über­grei­fens der Flam­men auf das Vor­dach und den Dach­stuhl füh­ren kön­nen“, so der Schrift­füh­rer der Die­tin­ger Wehr in sei­nem Bericht.

Die hin­zu­ge­ru­fe­nen Abtei­lun­gen aus Irs­lin­gen und Die­tin­gen Ort unter­stüt­zen die Lösch­ar­bei­ten, sperr­ten den Gefah­ren­be­reich ab und rei­nig­ten die Stra­ße und den Hof, auf dem das Fahr­zeug stand. Nach­lösch­ar­bei­ten waren not­wen­dig, da Flam­men im Inne­ren des Fahr­zeugs immer wie­der auf­lo­der­ten. Im Zuge der Nach­ar­bei­ten wur­de das Fahr­zeug für den Abschlepp­dienst zur Ber­gung vor­be­rei­tet.

Im Ein­satz waren von der Gesamt­feu­er­wehr Die­tin­gen 30 Ein­satz­kräf­te auf vier Fahr­zeu­gen sowie die Poli­zei und der Ret­tungs­dienst. .