Im Kreisimpfzentrum (KIZ) wird heute im normalen Tempo gearbeitet. Das Problem mit dem AstraZeneca-Wirkstoff und dem fehlenden Informationsblatt ändere daran nichts, versichert die Sprecherin des Landratsamtes Brigitte Stein auf Nachfrage der NRWZ.
Alle für Montag vergebenen Termine mit dem AstraZeneca-Impfstoff habe man umgeswitcht.. Es sei nur eine „marginale Zahl“ von Personen,, bei denen das wegen Terminproblemen nicht geklappt habe, so Stein.
Die Verschiebung habe das Landratsamt verfügt, weil eben das erforderliche Informationsblatt nicht rechtzeitig eingegangen war. Das habe auch haftungsrechtliche Gründe. „Wir wollten auf der sicheren Seite sein.“ Das KIZ sei gehalten, bei den Impfungen die strengen Dokumentations- und Aufklärungsvorgaben einzuhalten. “Es impft tagtäglich mehrere hundert Personen, deren mögliche Krankheitsgeschichte – im Gegensatz zu den Hausarztpraxen – dem KIZ vollends unbekannt ist”, erläutert Stein. Daher habe das KIZ hier eine entsprechend hohe Sorgfaltspflicht, um einen sicheren Impfvorgang zu gewährleisten.
„Das KIZ arbeitet jetzt die noch bestehende Warteliste der Über-80-Jährigen ab.“ An diese vergebe das KIZ nun Termine. Die Impfungen mit dem BioNtech-Imfpfstoff seien im Übrigen ohne Unterbrechung weiter gegangen. „Da gab es kein Däumchendrehen im KIZ“, betont Stein.
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