Zum Jahresende ist Schluss mit „Bären und Mee(h)r“. Die derzeitige Betreiberin des Restaurants habe zum Ende des Monats den Pachtvertrag gekündigt, bestätigt Eigentümer Siegmar Götz auf Nachfrage der NRWZ.
Schon in den vergangenen Tagen deuteten Aushänge am „Bären“ an, dass es mit den bisherigen Betreibern nicht weitergehen könnte: „50 Prozent auf alle Feinkostartikel“, hieß es da. Die Abendöffnung wurde eingeschränkt, am Wochenende war wegen Krankheit geschlossen. Jetzt hat Götz jun. die Kündigung erhalten. „Wir hatten einen kurzfristigen Vertrag mit monatlicher Kündigungsfrist geschlossen“, so Götz. „Wenn es läuft, kündigen wir natürlich nicht.“ Andernfalls könne der Pächter rechtzeitig aussteigen.
An der Höhe der Pacht habe es seiner Meinung nach nicht gelegen, eher an den hohen Personalkosten in der Gastronomie. Das Lokal sei auch „gar nicht so schlecht gelaufen“, so sein Eindruck. Allerdings: „Es war nicht immer einfach.“
Pächtersuche ist auch Glücksache
Insgesamt sei es in der Gastronomie heutzutage sehr schwer. Durchschnittlich nach zehn Monaten gäbe es einen Wechsel. Wichtig sei, dass Harmonie herrsche, der Gast sich wohl fühle, gerne in ein Restaurant oder Café gehe. „Einen Kaffee kann ich mir daheim billiger machen.“
Nun müsse er eben wieder von vorne anfangen und nach einem geeigneten Pächter für den „Bären“ suchen. Er wolle sich persönlich darum kümmern, so Götz zur NRWZ. Und fügt hinzu: „Es ist Glücksache, den Richtigen zu finden.“
Das derzeitige Betreiberpaar hatte den „Bären“ im April übernommen und wollten besonders mit norddeutschen Spezialitäten punkten.
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