Unterstützt von einem Hundeführer des Zolls durchsucht die Polizei seit dem Morgen ein Gebäude am Friedrichsplatz in Rottweil. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Tuttlingen der NRWZ erklärte, gehe es um Eigentumsdelikte.
„Diebstahl im besonders schweren Fall“, das sei der juristische Fachbegriff. Wegen dieser Straftat ermitteln die Beamten vor Ort. Angerückt sind zwei zivile Einsatzfahrzeuge der Kriminalpolizei und ein Streifenwagen, insgesamt also wenigstes sechs Beamte.

Wie ein Sprecher des Zollamts Singen der NRWZ auf Nachfrage bestätigte, werden die Beamten in Rottweil vom Zoll unterstützt – aber nur in Form der Amtshilfe durch einen Hundeführer. Der Zoll selbst sei an der Durchsuchungsaktion nicht beteiligt, die Behörde ermittle nicht.
Wieder hat der Einsatz Aufsehen erregt – wieder, weil ein Rettungswagen des DRK an der Einsatzstelle aufgetaucht ist. Und wieder, wie schon bei der Festnahme zweier Personen am Friedrichsplatz am Mittwoch, hatte der Einsatz des Roten Kreuzes nichts mit dem polizeilichen zu tun, sondern lief parallel.
Auch hat die Durchsuchungsaktion heute laut dem Polizeisprecher nichts mit der Festnahme gestern gemein – außer teils den beteiligten Beamten, wie die NRWZ beobachtete.
Mehr als das Deliktfeld „Diebstahl“ wollte der Präsidiumssprecher nicht bekannt geben. Die Ermittlungen liefen, würden durch weitere Details eventuell gefährdet, sagte er.
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