Benachrichtigung

SEK-Einsatz in Dauchingen

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Lesezeit 3 Min.

Am Freitag kam es in Dauchingen zu einer polizeilichen Einsatzlage.
Der Hintergrund des Einsatzes war zunächst nicht bekannt. Gegen 18.40 Uhr begann der Zugriff, Ziel war ein Wohnhaus. Ein 38-jähriger Mann wurde festgenommen.

Update: Gegen Mittag gingen beim Polizeirevier Schwenningen Hinweise auf eine mögliche
Gefährdungslage in einem Wohnhaus ein, berichtet die Polizei. Ein 38-jähriger Mann befand sich in einer psychischen Ausnahmesituation und hatte offenbar brennbare Gegenstände vorbereitet. „Aufgrund der zunächst unklaren Gefährdungslage sperrte die Polizei
den Bereich weiträumig ab“, so ein Sprecher des Präsidiums Konstanz. Und weiter:
„Da Gespräche mit dem Mann nicht möglich waren, nahmen Beamte eines
Spezialeinsatzkommandos den 38-Jährigen schließlich nach mehreren Stunden
widerstandslos in Gewahrsam.“ Der Mann wurde anschließend in eine Fachklinik gebracht.

Bei der Überprüfung des Wohnhauses, bei der auch die Freiwillige Feuerwehr unterstützte, „konnten mutmaßlich brennbare Gegenstände aufgefunden und sichergestellt werden“, so der Präsidiumssprecher. Eine Gefährdung für die Bevölkerung habe nicht bestanden. Die Ermittlungen dauern an.

Update: Der Mann befand sich nach bisherigen Erkenntnissen allein in dem Gebäude. Im Zuge einer von der Polizei als „unklare Gefährdungslage“ bezeichneten Einsatzlage nahm das Spezialeinsatzkommando ihn am frühen Abend unverletzt und ohne Widerstand fest. Nach Angaben eines Polizeisprechers ist der Einsatz damit jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Einsatzkräfte überprüfen das Gebäude weiterhin, da die Gefährdungslage aus Sicht der Polizei noch nicht abschließend geklärt ist. Auf die Nachfrage, ob ein möglicher Sprengstoffverdacht Hintergrund des Einsatzes sei, antwortete der Polizeisprecher lediglich mit dem Wort „vielleicht“. Weitere Angaben zu den Hintergründen machte die Polizei zunächst nicht.

Nach derzeitigem Kenntnisstand bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. Vor Ort befinden sich neben Einheiten der Landespolizei auch Beamtinnen und Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK). Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Konstanz der NRWZ auf Nachfrage bestätigte, kam auch ein Hubschrauber der Polizei zum Einsatz. Eine Drohne überfliegt den Ort. Auch die Freiwillige Feuerwehr und das DRK mit einem Rettungswagen sind vor Ort. Alarmierung war laut dem Sprecher gegen 12 Uhr. Damit zieht sich der Einsatz seit mehr als sechs Stunden hin. Es wurden Kräfte aus benachbarten Revieren zusammengezogen, etwa auch aus Rottweil. Nach übereinstimmenden Angaben sind auch Sprengstoffspezialisten der Polizei vor Ort.

Der Bereich um den Einsatzort wurde weiträumig abgesperrt. Inzwischen hat die Polizei auch die Ortsdurchfahrt gesperrt. Passanten werden zurückgehalten, dürfen das Wohngebiet am Rande der Gemeinde nicht betreten. So dürfen etwa Gäste einer privaten Party nicht dorthin.

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Fotos: Peter Arnegger

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