Die unendliche Geschichte der Sanierung des Schramberger Gymnasiums könnte am Donnerstag eine Wendung nehmen. Dann nämlich, wenn offiziell bekannt wird, dass die Fachleute inzwischen die Kosten für die Sanierung auf 37 Millionen Euro schätzen.
Schramberg. Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr hat auf Nachfrage erklärt, der Gemeinderat werde am 2. Oktober „wie geplant und schon länger bekannt den Bericht von KTL-Architekten zu deren Maßnahmenplan Sanierung hören“.
KTL hatte im Auftrag der Stadt einen Maßnahmenplan zur Sanierung des Gymnasiums erarbeitet. „Aufbauend auf den Ergebnissen müssen wir im Gemeinderat gemeinsam entscheiden, wie wir weiter machen“, so Eisenlohr.
Erst nichtöffentlich, nun öffentlich
Nach Informationen der NRWZ hatte die Stadtverwaltung im nichtöffentlichen Teil der Sitzung des Verwaltungsausschusses die Zahl 37 Millionen Euro genannt. Dies werde die Sanierung des Gymnasiums noch kosten.
Aus der Vorlage für die öffentliche Sitzung am kommenden Donnerstag ist die Zahl inzwischen zu entnehmen. Ein Sprecher der Stadt hat sie zudem bestätigt.
Schon jetzt sind viele Millionen Euro in einen verbesserten Brandschutz und andere Maßnahmen geflossen. Dass die Stadt für die weitere Sanierung angesichts der desolaten Haushaltsituation 37 Millionen Euro aufbringen kann, scheint ausgeschlossen. So ist dann auch Eisenlohrs Bemerkung zu verstehen, man müsse „gemeinsam entscheiden, wie wir weiter machen“.
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