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„Majolika“: Nachfolge offen

Wie geht es weiter in der Café-Bar Majolika? Foto: him
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In der Café-Bar Majolika endet demnächst eine Ära: Kirsten Moosmann hat bekanntlich ihren Pachtvertrag gekündigt. Anders als bei der ebenfalls in kürze leerstehenden Aldi-Filiale gibt es noch keine aussichtsreichen Nachfolgeangebote. Das hat für die Eigentümer der beiden Immobilien Annette Melvin bestätigt.

Schramberg. Für die beliebte „Majolika“ habe sich bisher ein Interessent gemeldet, berichtet Melvin der NRWZ. Ob das klappe, sei ungewiss. In der Bar kündigt die bisherige Betreiberin an, bis Ende August oder Mitte September werde sie die Majolika geöffnet lassen.

Doch im Innern ist der Auszug schon zu spüren. An etlichen Bildern und Deko-Gegenständen hängen „Zu verkaufen“-Zettel. Die Wände werden langsam kahl, Wehmut macht sich breit.

Die Aldifiliale schließt Ende Juni – doch es gibt aussichtsreiche Nachfolgeinteressenten. Foto: him

Drei Interessenten für Aldi-Bau

Wesentlich optimistischer ist Annette Melvin, was die weitere Nutzung der Aldi-Filiale an der Bahnhofstraße angeht. Der Discounter hatte bekanntlich angekündigt, bis Ende Juni in der Talstadt aufzuhören und sich ganz auf die neue Filiale in Sulgen zu konzentrieren.

„Wir haben bisher drei Interessenten für das Ladenlokal“, so Melvin. Sie kämen aus unterschiedlichen Branchen und kämen nicht aus Schramberg. In den kommenden zwei bis drei Wochen werde sich entscheiden, wer auf Aldi folgt. Sie werde in den kommenden Tagen mit den Aldi-Vertretern zusammenkommen, berichtet sie weiter. Denn eigentlich hat Aldi einem bis Ende März 2026 laufenden Mietvertrag.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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