“Seele und Gewissen” des Kreisseniorenrats in den Ruhestand verabschiedet

Regina Steimer die Geschäftsstelle des Kreisseniorenrats beim Kreissozialamt mit viel Herzblut und enormen Engagement geleitet

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Der Vorsitzende des Kreisseniorenrats Rottweil, Rainer Pfaller, stößt mit Regina Steimer auf deren wohlverdienten Ruhestand an und dankte ihr für ihre so wertvolle und engagierte Arbeit. Foto: Wolf

Es war eine außergewöhnliche, von Emotionen, hoher Wertschätzung für Regina Steimer und Abschiedswehmut geprägte Sitzung, zu der die Vorstands- und Ausschussmitglieder des Kreisseniorenrats Rottweil zusammengekommen waren.

Kreis Rottweil – 14 Jahre lang, von 2012 bis Ende Juni 2026, hat Regina Steimer die Geschäftsstelle des Kreisseniorenrats beim Kreissozialamt mit viel Herzblut, enormen Engagement und herzlichem Charme geleitet. In dieser lange Zeit begleitete sie die Vorsitzenden Franz Sauter, Winfried Halusa, Egon Kalbacher, Matthias Kohlhase sowie Rainer Pfaller und hielt diesen mit ihrer so wertvollen Tätigkeit den Rücken frei. Jetzt hieß es für sie und die Kreisseniorenräte Abschied nehmen, da sie zum 1. Juli in den wohlverdienten Ruhestand ging.

Der KSR-Vorsitzende Rainer Pfaller hob dann auch die Verdienste Steimers um den Kreisseniorenrat hervor. Sie sei in jeder Beziehung ein „Glücksfall“ für den Kreisseniorenrat Rottweil gewesen. Sie habe bis heute ihre Aufgaben als Geschäftsstellenleiterin exzellent sowie fachlich ausgesprochen kompetent wahrgenommen. Er verwies dabei auch auf die Gründung der Nachbarschaftshilfe in Neufra durch Regina Steimer. Pfaller würdigte sie als die Seele und das
Gewissen des Kreisseniorenrats. Sie sei quasi der „Maschinenraum“ des Kreisseniorenrats gewesen.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge begann Regina Steimer ihre Abschiedsrede und bat leicht schmunzelnd um Verzeihung, dass sie nie gegendert habe. Sie sei jederzeit gerne für den Kreisseniorenrat da gewesen, weil sie dessen ehrenamtliches Engagement für die Belange der Senioren als sehr wertvoll für eine immer älter werdende Gesellschaft betrachte. Steimer ließ ihre 14jährige Tätigkeit als Geschäftsstellenleiterin des Kreisseniorenrats in einem aufschlussreichen, an manchen Stellen mit einem leichten Augenzwinkern vorgetragenen Rückblick Revue passieren.

Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie sehr Regina Steimer die Sache des Kreisseniorenrats zu ihrer eigenen gemacht hat. Sie rekapitulierte die sich doch unterscheidenden Phasen ihrer
Tätigkeit unter der Führung der verschiedenen Vorsitzenden von Franz Sauter über Winfried Halusa, Egon Kalbacher, Matthias Kohlhase bis zu Rainer Pfaller. Ein außergewöhnlicher Höhepunkt sei für sie die eindrucksvolle Jubiläumseier zum 25jährigen Bestehen des Kreisseniorenrats mit Franz Münteferings bemerkenswerter Rede gewesen.

Einen nachhaltigen Eindruck hätten bei ihr auch die Ausführungen des Präsidenten der Landesrentenversicherungsanstalt Andreas Schwarz hinterlassen. Steimer wünschte dem Kreisseniorenrat, dass er weiterhin die richtigen politischen Weichenstellungen für die Kommunen im Kreis treffen möge. Eine der wichtigsten Aufgabe sei in ihren Augen, Präsenz in den Städten und Gemeinden zu zeigen, Informationen zu sammeln und zu sichten sowie diese
anderen zur Verfügung zu stellen. Steimer sprach die Erwartung an, dass den Seniorenvertretungen in den kommunalen Gremien mehr Mitspracherecht eingeräumt werde, wie das schon bei den Jugendvertretungen gesetzlich verankert sei.

Der Kreisseniorenrat müsse dort als wichtigster Ansprechpartner und Ideengeber in Seniorenangelegenheiten angesehen werden. Mit einem persönlich gestalteten Geschenk und einem Blumenstrauß bedankten sich Rainer Pfaller und der stellvertretende Vorsitzende Stefan Wiedmann im Namen des Kreisseniorenrats bei Regina Steimer für ihre kompetente, zuverlässige sowie engagierte Tätigkeit

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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