Niemanden trifft eine Schuld an dem tragischen Verkehrsunfall am 11. Juni bei Schiltach-Hinterlehengericht. Wie berichtet war eine große Fichte auf ein Auto gestürzt und hatte den 33-jährigen Fahrer tödlich verletzt. Seine Ehefrau und zwei Zwillingskinder hatten dabei schwere Verletzungen erlitten, konnten aber schon wenige Tage später aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Wie die Verkehrspolizei am Freitag mitteilt, hätten Fachleute den Baum begutachtet und festgestellt, dass er zwar vorgeschädigt, nämlich gespalten, aber dennoch standsicher war. Was zwischen der Spaltung und dem Sturz passiert ist, ist unklar, so Polizeisprecher Thomas Kalmbach zur NRWZ. Es könnte der aufgeweichte Boden nach längerem Regen gewesen sein, ein lokales Sturmereignis, „wir wissen es nicht“.
Den Privatwaldbesitzer treffe keine Schuld, „der Wald war ordentlich durchforstet“, so Kalmbach. Man müsse einfach feststellen: „Das war ein tragisches Unglück.“
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