Alles im grünen Bereich: Die Nachprüfung der ausgezählten Wahlscheine in Rottweil hat leichte Änderungen gegeben. An der Reihenfolge der Kandidaten und an der Sitzverteilung hat das aber gegenüber der Auszählung am Montag nichts geändert. Das hat der Gemeindewahlausschuss der Stadt so festgestellt, der heute Nachmittag im alten Rathaus tagte.
Rottweil – Die Verwaltung um Abteilungsleiter Hermann Leins und seinen designierten Nachfolger Daniel Angst hatte zuvor die Stimmzettel nachgeprüft, die ihnen von den Stimmbezirken als zweifelhaft gemeldet wurden, sowie alle für ungültig erklärten. Ganz überwiegend, so berichteten Leins und Bürgermeisterin Ines Gaehn, waren dies Stimmzettel, bei denen falsch kumuliert wurde – weil sie nämlich einzelnen Bewerbern mehr als drei Stimmen gegeben hatten. Früher, so erläuterte Gaehn, wurde der gesamte Stimmzettel für ungültig erklärt. Inzwischen, so erwähnte sie einen Gerichtsentscheid, sei der Wählerwille klar erkennbar, so dass von der Verwaltung nur die Anzahl der Stimmen auf drei gekürzt wurde – also die zulässige Höchstzahl. Bei der Gemeinderatswahl waren dies 30 Stimmzettel, die korrigiert wurden mit der Folge, dass 436 Stimmen als gültig gezählt wurden. Ähnlich bei der Kreistagswahl – hier wurden 64 Stimmen für gültig erklärt.
Bei den Ortschaftsräten gab es die Besonderheit der Mehrheitswahl – hier durfte je Bewerber nur eine Stimme gegeben werden. Wo also hier zwei oder drei Stimmen für einen Kandidaten abgegeben wurden, musste dies auf eine Stimme gekürzt werden. Das war in Feckenhausen so, wo 40 Stimmen auf elf Stimmzetteln für gültig erklärt wurden.
Die Zahlen für die Kreistagswahl werden ans Landratsamt übermittelt, die des Gemeinderats und der Ortschaftsräte ans Regierungspräsidium. Dieses prüft nun die Unterlagen nach, dann ist das Ergebnis bestätigt und kann formell veröffentlicht werden. Gaehn rechnet mit einer Bearbeitungsdauer von zwei bis vier Wochen. Daher bleibt der alte Gemeinderat erst mal im Amt. Seine letzte Sitzung ist für 17. Juli vorgesehen. die konstituierende Sitzung des neuen Gremiums laut Gaehn für 24. Juli.
Für Hermann Leins war dies die letzte Wahl als stellvertretender Leiter des Ausschusses: Er geht Ende des Monats in den Ruhestand.
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