Am Neckar ist in Rottweil eine Zitter-Pappel gepflanzt worden. Der Baum gilt als „Baum des Jahres 2026“ und ist Teil der Vorbereitungen für die Landesgartenschau 2028.
Die Stadt Rottweil hat am Neckarufer eine Zitter-Pappel (auch Espe genannt) gepflanzt. Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf nahm die Pflanzung vor. Weitere Exemplare sollen im künftigen Gelände der Landesgartenschau entstehen – unter anderem gegenüber dem Areal des Alten Gaswerks sowie im Umfeld der neuen Neckarbrücke.
Die Maßnahme ist Teil der langfristigen Entwicklung des Gartenschaugeländes. Seit 2024 werden entlang des Neckars gezielt neue Bäume gesetzt, um Grünflächen zu erweitern und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Gleichzeitig sollen ökologische Strukturen gestärkt werden.
Die Zitter-Pappel zählt zu den heimischen Pionierbaumarten. Sie kann karge oder geschädigte Flächen vergleichsweise schnell besiedeln und bereitet damit den Boden für weitere Vegetation. Nach Angaben des Landesgartenschau-Teams ist sie robust und anpassungsfähig. Typisch ist das raschelnde Geräusch ihrer Blätter, das schon bei leichtem Wind entsteht.
Auch ökologisch spielt die Baumart eine Rolle: Ihr Laub zersetzt sich rasch zu Humus, zudem dient sie verschiedenen Insektenarten als Lebensraum. Die Zitter-Pappel kann bis zu 25 Meter hoch werden und wächst vergleichsweise schnell.
Die Kür zum „Baum des Jahres“ erfolgt seit 1989 durch ein Kuratorium aus Umweltorganisationen. Ziel der Aktion ist es, auf die Bedeutung von Bäumen für Klima und Ökosysteme aufmerksam zu machen.
Die Pflanzung in Rottweil ist damit sowohl symbolischer Beitrag zur bundesweiten Aktion als auch Baustein für die Vorbereitung der Landesgartenschau Rottweil 2028.
Weitere Informationen zum Baum des Jahres unter www.baum-des-jahres.de. Informationen zur Landesgartenschau unter www.landesgartenschau-rottweil.de
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