Nahe der Lauterbacher Straße in Schramberg ist ein Waldbrand ausgebrochen. Die Leitstelle hat daraufhin massive Kräfte der Feuerwehr in Bewegung gesetzt. Es werden Einsatzkräfte aus der weiten Umgebung zusammengezogen. Sie bekämpfen das noch ungezügelt wütende Wipfelfeuer von mehreren Seiten. THW und DRK sind vor Ort. Hinweise auf Verletzte gibt es aktuell nicht.
Über der Talstadt steht eine große Rauchwolke. Sie ist nach den vorliegenden Informationen bereits aus mehr als zehn Kilometern Entfernung sichtbar, etwa auf Höhe von Dunningen. Das Feuer zieht unterdessen vom Schramberg Richtung Tennenbronn. Von unten wie von oben versuchen Feuerwehrleute, es in den Geiff zu bekommen. Die Flammen lodern jedoch immer wieder hoch. Auch rund eine Stunde nach der ersten Alarmierung fordert die Leitstelle weitere Kräfte nach. Etwa aus Rottweil, Schiltach, Oberndorf, Dunningen und St. Georgen.
“Wir haben alles aus der Gegend in Bewegung gesetzt“, so der stellvertretende Kreisbrandmeister Markus Fehrenbacher. Es werde von zwei Seiten angegriffen, bestätigte er. Eine Starkstromleitung sei abgestellt worden, ergänzte er. Zu einem Stromausfall komme es deshalb bislang nicht. Eine Drohne des Landkreises überfliegt das Brandgelände. Fehrenbacher geht von einer betroffenen Fläche von rund zwei Hektar aus. Es gebe aktuell keine Verletzten, bestätigte er. Einsatzleiter Stadtbrandmeister Patrick Wöhrle wird durch die Führungsgruppe unterstützt. Schrambergs Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr ist vor Ort.
Der Wind trägt den Rauch bereits in Richtung Sulgen und weitere höher gelegene Gemeinden.
Die B462 zwischen Sulgen und Schramberg dient inzwischen offenbar als Parkplatz für Schaulustige.


