Benachrichtigung

CO-Alarm in Tennenbronn: Wohnhaus geräumt – Ursache für erhöhte Werte noch unklar

CO-Warnmelder schlägt in Tennenbronner Wohnhaus Alarm: Feuerwehr misst erhöhte Werte im Keller, Bewohner müssen die Nacht außerhalb ihres Hauses verbringen.

© Christian Klemm / Blaulichtreport Rottweil
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Lesezeit 2 Min.

Ein aktivierter Kohlenmonoxid-Warnmelder hat am späten Freitagabend einen Feuerwehreinsatz in Tennenbronn ausgelöst. Das betroffene Wohnhaus wurde vorsorglich geräumt. Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand.

Gegen 23 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Wohnhaus in Tennenbronn alarmiert, nachdem dort ein CO-Warnmelder angeschlagen hatte. Wie Schrambergs Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Patrick Wöhrle vor Ort mitteilte, stellten die Einsatzkräfte im Kellerbereich erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentrationen fest.

Die Ursache für die erhöhten Werte war zunächst unklar. Deshalb wurden weitere Messungen und Erkundungen durchgeführt. Unterstützt wurde die Feuerwehr dabei durch zusätzliche Messtechnik eines alarmierten ABC-Erkundungswagens.

Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatten die Bewohner das Gebäude auf Anweisung der Integrierten Leitstelle verlassen. Der Rettungsdienst überprüfte die betroffenen Personen vorsorglich auf mögliche Kohlenmonoxid-Belastungen. Nach aktuellem Stand wurde niemand verletzt.

Nach Angaben der Einsatzleitung wurden erhöhte Messwerte auch im Bereich nahe der Schlafzimmer festgestellt. Durch Lüftungsmaßnahmen veränderten sich die Konzentrationen, weshalb die Einsatzkräfte die Situation weiterhin überwachten.

Als möglicher Ursprung der erhöhten Werte rückte im Verlauf des Einsatzes der Bereich eines Pelletbunkers in den Fokus. Die genaue Ursache sollte durch einen Fachbetrieb überprüft werden. Die Bewohner konnten zunächst nicht in das Gebäude zurückkehren und wurden nach Angaben der Feuerwehr bei Bekannten untergebracht.

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© Christian Klemm / Blaulichtreport Rottweil

Im Einsatz waren die Feuerwehr Tennenbronn mit vier Fahrzeugen und rund 30 Kräften, der Rettungsdienst sowie die Polizei. Die weiteren Untersuchungen dauern an.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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