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Großeinsatz bei Aichhalden: Traktorbrand greift auf Ackerfläche über

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Lesezeit 2 Min.
Foto: Peter Arnegger

Ein brennender Traktor hat am Samstagnachmittag bei Aichhalden einen ausgedehnten Flächenbrand ausgelöst. Betroffen ist eine größere Ackerfläche. Mehrere Feuerwehren aus dem Landkreis Rottweil und dem angrenzenden Kreis Freudenstadt rückten an – insgesamt laut einem Feuerwehrsprecher knapp 70 Kräfte in 14 Fahrzeugen. Die Kreisstraße 5531 war für die Dauer der Lösch- und Einsatzarbeiten gesperrt.

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Der erste Alarm ging gegen 15.30 Uhr ein. Gemeldet wurde zunächst ein brennender Traktor. Kurz darauf erhöhte die Integrierte Leitstelle das Einsatzstichwort auf „Vegetationsbrand groß”. Damit rückten deutlich mehr Kräfte aus.

Trockener Boden begünstigt Ausbreitung

Vor Ort stiegen dichte Rauchschwaden auf. Einsatzkräfte schwärmten über die Fläche aus, um den trockenen Acker abzulöschen. Der Boden ist ausgedörrt. Das Feuer breitete sich entsprechend schnell aus.

Wehren aus mehreren Gemeinden

Im Einsatz waren unter anderem die Feuerwehren aus Aichhalden, Hardt, Lauterbach und Alpirsbach, zudem der Fachberater des THW. Die Einsatzleitung lag beim Kommandanten der Aichhalder Wehr, Ralf Dengler. Ein Fahrzeug aus Schiltach unterstützte mit Nachschub an Schläuchen. Die Drohneneinheit aus Villingendorf war ebenfalls vor Ort. Ihre Luftbilder helfen, versteckte Glutnester und die Ausbreitungsrichtung zu erkennen – bei Flächenbränden ein wichtiges Einsatzmittel. Markus Fehrenbacher machte sich selbst ein Bild der Lage als stellvertretender Kreisbrandmeister und unterstützte die Einsatzleitung in dem flächigen Einsatzgebiet.

Keine Hinweise auf Verletzte

Rettungsdienst oder DRK waren nicht vor Ort. Wie die NRWZ erfuhr, gibt es glücklicherweise keine Verletzten.

Auch zur Brandursache liegen keine gesicherten Angaben vor. Bei Einsätzen dieser Art sind technische Defekte an Landmaschinen oder Funkenflug bei Erntearbeiten häufige Auslöser. Ob das hier zutrifft, ist offen. Wie sich vor Ort zeigt, brannte ein Ladewagen mit Heu aus. Er soll etwa 1,4 Hektar Ackerfläche in Brand gesetzt haben, sagte ein Feuerwehrsprecher der NRWZ.

Der Einsatz dauerte zunächst an. Die brennende Ackerfläche war nach rund einer halben Stunde Arbeit der ehrenamtlichen Kräfte weitgehend abgelöscht, die Löscharbeiten konzentrierten sich dann auf den Ladewagen – der mittels eines Baggers ausgeräumt wurde – und verbliebene Glutnester. Offenbar halfen erneut auch Landwirte mit.

Alle Fotos: Peter Arnegger

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