Lauterbach. Zu einem spektakulären Unfall sind um die Mittagszeit die Rettungskräfte ins Gewann Heiligenmatte in Lauterbach gerufen worden. Ein „Rollender-Kanal“-Fahrzeug der Firma Alba war eine leichte Böschung heruntergerutscht und auf dem Dach liegen geblieben. Der Alarm sei um 12.37 Uhr eingegangen, so der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Storz.

„Der Fahrer wurde nur leicht verletzt“, berichtet der Sprecher der Kreisfeuerwehr Sven Haberer. Der Fahrer war mit seinem Fahrzeug etwas zu weit rechts geraten und ist dann auf dem schneebedeckten Randstreifen weggerutscht.
Die Feuerwehrleute aus Lauterbach und Schramberg-Tal haben das Fahrzeug so gesichert, dass es nicht weiter abrutschen konnte. Ein weiteres Kanalfahrzeug sei angefordert, um die Fäkalien aus dem Unglücksfahrzeug abzupumpen, so Storz. Für die eigentliche Bergung werde ein Spezialkran kommen.
Vor Ort waren auch das DRK und die Polizei für die Unfallaufnahme. Auch das Wasserwirtschaftsamt sei informiert, so Storz, um nach auslaufenden Betriebsstoffen wie Öl und Diesel zu schauen. Die Strecke zwischen Lauterbach und Trombach ist während der Bergungsarbeiten gesperrt.
Um die Bergungsarbeiten und die Zufahrt auf der engen Straße zur Heiligenmatt nicht zu behindern, sind die beiden Reporter vor der eigentlichen Bergung abgerückt.
Der am Lastwagen entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf mehr als 30.000 Euro.
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