Erdbeer-Fruchtaufstriche: Bis zu acht Pestizide in einem Produkt

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Symbol-Foto: Pixabay

Pestizide und zu viel Zucker trüben den süßen Frühstücksgenuss: In zwei Produkten im Test stecken sogar acht verschiedene Spritzmittel im Spurenbereich – darunter auch jeweils zwei Mittel, die ÖKO-TEST als besonders bedenklich einstuft. Immerhin: Mehr als die Hälfte der Erdbeer-Fruchtaufstriche im Test sind aus Sicht der Verbraucherschützer empfehlenswert.


ÖKO-TEST hat 25 Erdbeerfruchtaufstriche getestet – darunter neun Bio-Produkte. Alle Bio-Erdbeer-Aufstriche im Test und auch ein Teil der konventionellen Produkte bewertet ÖKO-TEST mit „sehr gut“ oder „gut“.

Kritik gibt es für Pestizide und zu viel Zucker. Im Mövenpick Gourmet-Frühstück Erdbeere und der Grandessa Erdbeere Fruchtaufstrich, 75% Frucht von Aldi stecken jeweils acht verschiedene Pestizide im Spurenbereich – unter anderem das Fungizid Cyprodinil, das gemäß der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Einfluss auf unser Hormonsystem nehmen oder es stören kann.

Daneben enthalten beide Produkte laut ÖKO-TEST zu viel Zucker. Die Verbraucherschützer orientieren sich bei der Bewertung an der Empfehlung der WHO. So schöpft eine erwachsene Person beim Verzehr von 30 Gramm des Mövenpick-Fruchtaufstrichs, der am meisten Zucker im Test enthält, schon mehr als 50 Prozent der Tagesempfehlung aus – genauso auch bei den anderen kritisierten Aufstrichen im Test. Da das Frühstück vermutlich nicht die einzige Zuckerquelle des Tages bleibt, ist das nach Meinung von ÖKO-TEST zu viel. Sowohl der Mövenpick– als auch der Grandessa-Aufstrich fallen mit „mangelhaft“ durch den Test.

Weitere Informationen zum Test finden Sie in der Septemberausgabe des ÖKO-TEST Magazins und online unter: oekotest.de/15669

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