Junglehrer beginnen Referendariat am Seminar Rottweil

Von links: Stefan Maier, Friedrich Firnkes, Ulrike Heller und Dr. Christian Ruf. Foto: pm
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Am „Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Rottweil (Gymnasium)“ haben 85 junge Lehrkräfte ihr Referendariat begonnen. Im Rahmen einer Feierstunde im Festsaal der Gymnasien am 7. Januar wurden sie begrüßt und in ihre neue Tätigkeit eingeführt. Als Beamte wurden sie vereidigt und erhielten ihre Ernennungsurkunden.

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Die Direktorin des Seminars, Ulrike Heller, führte durch die Feierstunde. In ihrer Ansprache betonte sie, dass der Beruf der Lehrkraft ein Geschenk sei. Die Nähe zu den Schülerinnen und Schüler bringe großen Einfluss mit sich und damit die Verantwortung, immer den Menschen zu sehen und Potentiale zu erkennen und zu fördern. Gerade in Zeiten der Krise sei das Gestalten von Demokratie eine zentrale Aufgabe, die mit Leidenschaft und Inspiration verbunden sei. Sie verwies auf die sehr guten Abschlussergebnisse des Seminars in den letzten Jahren. Den angehenden Lehrkräften wünschte sie viel Erfolg und versicherte sie der Unterstützung.

Im Namen der Stadt Rottweil begrüßte Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf die Referendarinnen und Referendare. Eine Schulstadt wie Rottweil mit 8000 Schülerinnen und Schülern und 30 Bildungseinrichtungen, darunter 3 allgemeinbildende Gymnasien, brauche engagiert Lehrkräfte. Rottweil biete ein vielfältiges kulturelles Angebot und eine reizvolle Umgebung. Kontakte und Freundschaften zu knüpfen, bedeute eine große Chance des Referendariats.

Oberstudiendirektor Stefan Maier, Schulleiter des Droste-Hülshoff-Gymnasiums, hieß die neuen Kolleginnen und Kollegen im Namen aller Ausbildungsschulen willkommen. Das Berufsbild Lehrer könne herausfordernd sein, es sei jedoch einer der schönsten Berufe, junge Menschen in ein selbstbestimmtes Leben zu begleiten. Auch wenn das Referendariat durchaus auch belastend sei, die angehenden Lehrkräfte seien „von Profis umzingelt“, die ihnen die bestmögliche Unterstützung böten.

Dorothea Klein und Martina Binninger vom Ausbildungspersonalrat ermutigten, dass die intensive Zeit des Referendariats mit Zuversicht, Austausch und Zusammenhalt gut zu meistern sei.
Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer erhalten während ihrer 19 Monate dauernden Ausbildung am Seminar Rottweil eine breite Ausbildung in Fachdidaktik, Pädagogik, Medienpädagogik, Schulrecht und weiteren ergänzenden Veranstaltungen. Die Ausbildung ist durchgehend auf die Praxis bezogen. Die Referendarinnen und Referendare hospitieren und unterrichten zunehmend selbständig an den 30 Gymnasien der Landkreise Rottweil, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und Konstanz. Im Juli 2027 werden sie ihre Ausbildung abschließen. Die Musik-Referendarinnen und -Referendare des vorausgehenden Kurses umrahmten unter der Leitung ihres Ausbilders Wolfgang Feucht die Begrüßung musikalisch.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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