In einem torreichen Handballspiel musste sich die SG Dunningen/Schramberg beim TV Pfullendorf denkbar knapp mit 39:40 (18:19) geschlagen geben. Damit verpassten die Luchse die große Chance, sich für die Aufstiegsrelegation zu qualifizieren.
Dabei waren die Vorzeichen vor der Partie eigentlich klar. Nach dem deutlichen 30:19-Erfolg im Hinspiel reiste die SGDS mit viel Selbstvertrauen nach Pfullendorf. Doch was folgte, war ein Spiel, das offensiv zwar überzeugte, defensiv jedoch große Schwächen offenbarte.
Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Bereits nach fünf Minuten stand es 4:4, beide Teams agierten mit hohem Tempo und großer Abschlussfreude. In der Folge gelang es den Gästen, sich durch konsequentes Angriffs- und Abwehrspiel einen Vorsprung von bis zu drei Toren zu erarbeiten. Dieser hatte bis in die Schlussphase der ersten Halbzeit Bestand.
Dann jedoch folgte ein Bruch im Spiel der SGDS. Pfullendorf nutzte eine schwache Phase der Gäste eiskalt aus und erzielte fünf Treffer in Serie. Erst Hannes Haas konnte kurz vor der Pause mit seinem Tor zum 19:18 den Rückstand noch in Grenzen halten.
Nach dem Seitenwechsel knüpften die Gastgeber an ihre starke Phase an. Sie bauten ihre Führung zwischenzeitlich auf drei Tore aus (42. Minute). Die SG Dunningen/Schramberg zeigte jedoch Moral. Angeführt vom überragenden Laurin Kugler, der insgesamt 16 Treffer erzielte, kämpften sich die Gäste zurück und drehten das Spiel mit einem eigenen 4:0-Lauf erneut.
In der Schlussphase entwickelte sich ein nervenaufreibender Schlagabtausch, in dem keine Mannschaft entscheidend davonziehen konnte. Beim Stand von 39:39 schien zumindest ein Punktgewinn greifbar. Doch sieben Sekunden vor dem Ende nahm Pfullendorf eine Auszeit und nutzte die letzte Aktion konsequent. Mit einem Rückraumtreffer fiel der entscheidende Treffer zum 40:39-Endstand.
So steht am Ende eine bittere Niederlage, die nicht nur aufgrund des Spielverlaufs schmerzt. Mit 39 erzielten Treffern hätte die SGDS unter normalen Umständen als Sieger vom Platz gehen müssen. Doch die 40 Gegentore verhinderten den erhofften Erfolg und kosteten letztlich die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation.
SG Dunningen/Schramberg
Marcel Krause (Tor), Tim Grözinger (Tor), Marvin Werner (4), Marco Meyer, Angelo Broghammer (3), Tobias Fleig (2), Felix Hirt (7), Laurin Kugler (16), Maximilian Bantle, Lennart Kugler (1), Philipp Weidenauer (5), Hannes Haas (1) und Tim Reule.
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