Janina Hettich-Walz schließt Saison mit Rang 17 im Gesamtweltcup ab

Biathlon: Lauterbacherin hängt noch eine Saison dran

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Zum Abschluss der Saison 2025/2026 zeigte Janina Hettich-Walz in Oslo gute Leistungen, wenngleich ihr bei den drei letzten Wettbewerben jeweils im Stehendschießen zu viele Fehler unterliefen, die absolute Spitzenplätze verhinderten.

Der Sprintwettkampf begann für sie erneut gut. Wieder überzeugte sie läuferisch und belegte nach einer blitzsauberen Schießeinlage im Liegendanschlag Position 7 (+ 0:13 Minute). Ohne Zeit auf die Spitze zu verlieren hielt sie diesen Platz bis zum Stehendschießen. Zwei Schießfehler warfen Janina Hettich-Walz dann aber weit zurück. Den 27. Platz konnte sie auf der Schlussrunde zwar noch verbessern. Mehr als Rang 23 (2 Fehler + 1:32 Minute) war an diesem Tag für sie nicht mehr möglich. Sehr gut war im Sprint wieder einmal die läuferische Verfassung, auf die schnellste Biathletin verlor sie lediglich 32 Sekunden.

Im deutschen Team überwogen insgesamt die Enttäuschungen, den auch Vanessa Voigt (16.), Julia Tannheimer (22.), Selina Grotian (26.), Julia Kink (38.) und Marlene Fichtner (41.) konnten nicht im Vorderfeld mitmischen.

Verfolger

Im Verfolger startete Janina Hettich-Walz als 23. mit der Hypothek eines Rückstands von 1:32 Minute. Von Beginn an sah man ein äußerst couragiertes Rennen der 29-jährigen. Trotz eines Schießfehlers verbesserte sie sich auf Rang 20 und verkürzte den Rückstand auf 1:16 Minute. Nach tollem Kampf auf der Strecke und einem fehlerfreien zweiten Schießen lag Janina Hettich-Walz bereits auf dem 12. Zwischenrang (+ 1:14 Minute). Trotz eines weiteren Fehlers verbesserte sie sich bis zum letzten Schießen auf Platz 10 (+ 1:52 Minute). Der dritte Schießfehler im abschließenden Stehendschießen kostete jedoch im eng beieinander liegenden Feld einige Plätze. Letztlich landete Janina Hettich-Walz auf Rang 16 (3 Fehler + 2:05 Minuten). Beeindruckend war die fünftbeste Laufzeit aller 60 Teilnehmerinnen.

Deutlich verbessert war im Verfolger die deutsche Teamleistung. Vanessa Voigt überzeugte als 6. (0 Fehler + 1:12 Minute), auch Julia Tannheimer auf Rang 10 (3 Fehler + 1:51) zudem mit der besten Laufzeit und Selina Grotian auf Platz 14 (0 Fehler + 1:58 Minute) machten viele Plätze gut.

Massenstartrennen

Dramatisch und äußerst spannend verlief dann das Massenstartrennen, das die Biathlonsaison 2025/2026 beschloss.

Janina Hettich-Walz überzeugte von Beginn an und schob sich im Feld der 30 besten Biathletinnen der Welt nach dem ersten fehlerfreien Schießen bereits auf Rang 7 (+ 0:14 Minute). Nach einer weiteren Nullserie verbesserte sie sich auf den tollen fünften Zwischenrang (+ 0:12 Minute). Auch das erste Stehendschießen meisterte sie bravourös, sodass sie mit lediglich 15 Sekunden Rückstand zum alles entscheidenden letzten Schießen kam. Nachdem die beiden Führenden in die Strafrunde abbiegen mussten, hatte Janina Hettich-Walz sogar die Chance, um den Sieg, mindestens aber um eine Podestplatzierung mitzulaufen. Wieder war es das letzte Schießen, das ihr mit zwei Fehlern ein Top-Ergebnis verhagelte. Ihr Rückstand im Ziel auf Platz 10 betrug genau die 50 Sekunden, die sie nach dem letzten Schießen in der Strafrunde verbringen musste.

Trotzdem kann das Top 10 Ergebnis zum Ende einer langen und harten Saison als Erfolg verbucht werden, wenngleich Janina Hettich-Walz der Chance, zum Schluss ganz vorne mitzumischen, nachtrauern musste.

Hinter Janina Hettich-Walz erreichten Vanessa Voigt (2 Fehler + 1:01 Minute) als 12. und Julia Tannheimer auf Rang 14 (2 Fehler + 1:12 Minute) das Ziel. Etwas abgeschlagen landete Selina Grotian auf Platz 24. (4 Fehler + 2:47 Minute).

Sehr erfreulich für alle Biathlonfans war nach dem letzten Rennen ihre Ankündigung, auf jeden Fall noch mindestens eine Saison im Weltcup dran zu hängen.

Durch die Ergebnisse in Oslo verbesserte sich Janina Hettich-Walz im Gesamtweltcup noch um einige Positionen und konnte die Saison auf dem 17. Gesamtrang abschließen.

Gemischt fiel ihr Fazit zur gesamten Saison aus. „Mit einigen sehr guten Platzierungen kann ich wirklich sehr zufrieden sein- Leider hat mir der Stehendanschlag immer wieder gute bis sehr gute Platzierungen gekostet. An diesem gilt es für mich bis zur nächsten Saison intensiv zu arbeiten“, bilanzierte sie.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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