Bach-Stunde zum Neuen Jahr

Barockorchester der HfM Trossingen

Autor / Quelle: Pressemitteilung (pm)
Lesezeit 2 Min.
Das Barockorchester der Trossinger Musikhochschule. Foto: hfm

Eine stimmungsvolle „Bach-Stunde“ mit dem Barockorchester der Musikhochschule ist am Samstag, 10. Januar, 17 Uhr, im Konzertsaal der Trossinger Hochschule zu erleben.

Trossingen – Drei Werke des Barockmeisters stehen im Fokus. Unter der Leitung des Ensemblegründers und Konzertmeisters Prof. Anton Steck erklingen im Konzertsaal der HfM Bachs berühmtes 6. Brandenburgisches Konzert. Dazu das virtuose Cembalokonzert A-Dur sowie die nachdenklich-freudige Kantate 82a „Ich habe genug!“ für Sopran, Traverso und Basso continuo. An das Konzert schließt sich ein Neujahrsumtrunk im Konzertsaal-Foyer an. Eintritt auf Spendenbasis

Die Cembalistin Barbara Adamczyk spielt das beliebte Konzert in A-Dur BWV 1055. Manch einer kennt es auch in einer rekonstruierten Fassung für Oboe d’amore. Für die soll Bach der Forschung zufolge dieses ausdrucksstarke Werk konzipiert haben. Allerdings passen die filigranen Figurationen im ersten Satz sicherlich besser zum Cembalo.

Als weiterer Höhepunkt ist das 6. Brandenburgische Konzert zu erleben. Und zwar  in seiner heute bekannten Version mit zwei Bratschen – gespielt von Anton Steck und Tessa Paolo Rippo Matteis´. Dazu zwei Gamben mit Basso continuo. Den krönenden Abschluss macht die Kantate 82a „Ich habe genug!“ Bach veränderte die ursprüngliche Version für Bass und Oboe im Jahr 1730 in Sopran und Flöte, interpretiert von Franziska Bubeck (Gesang) und Yi-Hsing Chiu (Traverso).

Die Kantate endet mit der schnellen und tänzerischen Arie „Ich freue mich auf meinen Tod“. Galt doch in Bachs Zeit der Tod als die Erfüllung einer Sehnsucht. Und so erweist sich das von Prof. Anton Steck konzipierte Programm als perfekt passend zum Jahreswechsel. Die Stücke haben sehr unterschiedliche Charaktere – von ausgelassener Spielfreude im Cembalokonzert über das Konzertieren und Wettstreiten im 6. Brandenburgischen bis zum besinnlichen und nachdenklichen Abschluss.

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