SCHRAMBERG – Der als Chief Restructuring Officer (CRO) engagierte Manager Rolf Rickmeyer hat das Unternehmen Kern-Liebers wieder verlassen. Einen Tag, bevor seine Probezeit abgelaufen wäre. Der Vorsitzende der Geschäftsleitung bei Kern-Liebers, Dr. Udo Schnell, hat dies auf Nachfrage der NRWZ am Mittwochnachmittag bestätigt.
Zu den Gründen Rickmeyers könne er nichts sage. „Er hat das so für sich entschieden.“ Klar sei, dass das Unternehmen die Stelle wieder besetzen werde. Das Projekt Zukunft, also die Restrukturierung des Konzerns, werde weiter gehen und sei ja auch nicht für eine bestimmte Person ausgelegt. Rickmeyers Ausscheiden sei „ nicht so dramatisch, wie es von außen vielleicht wirkt“.
Mit der bisherigen Umsetzung des Projektes sei er sehr zufrieden, so Schnell „Wir haben einen klaren Fahrplan zusammen mit dem Beratern von Roland Berger erarbeitet.“ Auch das eigens eingerichtete Projekt-Büro arbeite selbstverständlich weiter.
Im Rahmen des Projektes hatte das Unternehmen Rickmeyer als externen Spezialisten als Projektleiter eingestellt, um die Geschäftsführung bei der Umsetzung der vielen Maßnahmen des Projekts „Zukunft“ zu unterstützen. Rickmeyer hatte seinen Dienst im Team der Geschäftsführung zum 19. August 2019 angetreten und sollte zwölf Monate bleiben. Nun ist er nach drei Monaten wieder ausgeschieden.
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