Die Gemeinde Lauterbach setzt beim zweiten Bauabschnitt der Sanierung des Friedhofs auf ein patentiertes Verfahren der Firma Glatthaar Starwalls aus Waldmössingen.
Lauterbach/Schramberg-Waldmössingen (pm) – Seit mehreren Jahren schon laufen die Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof Lauterbach. Aktuell werden im zweiten Bauabschnitt vier neue Mauern erstellt, die in dem steilen Gelände für Stabilität sorgen sollen. Dabei setzt die Gemeinde auf ein patentiertes Verfahren des Waldmössinger Unternehmens Glatthaar Starwalls: Die Stützmauern werden industriell vorgefertigt und vor Ort mit Hilfe eines mobilen Krans als Komplettelemente montiert. Dies spart erheblich Bauzeit und reduziert die Beeinträchtigungen.
Drei der vier neuen Betonmauern, die mit heimischem Buntsandstein verkleidet sind, hat das Unternehmen innerhalb von nur drei Tagen gesetzt. „Immer mehr öffentliche Auftraggeber vertrauen auf unser Verfahren und realisieren Bauprojekte mit Stützmauern unter anderem zur Hangabsicherung mit Glatthaar Starwalls“, sagt Firmengründer und Erfinder Joachim Glatthaar. Gemeinsam mit Bürgermeister Jürgen Leichtle machte sich der Unternehmer jetzt ein Bild vom Stand der Arbeiten.
Bis zu 80 Prozent kürzere Bauzeit
Vor Ort erläuterte Joachim Glatthaar die Vorteile der industriellen Vorfertigung von Mauern. So lasse sich die Bauzeit um bis zu 80 Prozent verkürzen, gerade auf einer sensiblen Baustelle wie dem Friedhof sei dies elementar. Zudem bringe die Lösung von Glatthaar Starwalls erhebliche Kosteneinsparungen. Die witterungsunabhängige Produktion in Betonfertigteilwerken sei auch die Basis für hochwertige Ergebnisse. Auf dem Friedhof verbinde die für den zweiten Bauabschnitt gewählte Lösung die Vorteile von Betonfertigwänden mit dem Flair von Natursteinmauern. Die Wandelemente aus Beton werden bei der Vorfertigung mit Natursteinen verblendet und erzielen dadurch die Wirkung einer Steinmauer.
Nach den Worten von Bürgermeister Jürgen Leichtle sollen die vier Stützmauern des zweiten Bauabschnitts der Friedhofsanierung bis Oktober 2026 fertiggestellt sein. „Aktuell liegen wir im Zeitplan“, so Leichtle. Alle Stützmauern erhalten jeweils noch ein auf der Oberseite montiertes Geländer. Die Kosten des zweiten Bauabschnitts liegen bei rund 420.000 Euro, dafür erhält die Gemeinde Zuschüsse in Höhe von 250.000 Euro aus dem Ausgleichsstock. Erstmals im Gemeinderat vorgestellt und beraten wurde das Sanierungskonzept für den gesamten Friedhof mit mehreren Bauabschnitten im Jahr 2021. Wann und in welcher Form der dritte Bauabschnitt realisiert werden soll, ist noch nicht entschieden.
Über Glatthaar Keller
Die 1980 von Joachim Glatthaar gegründete Glatthaar Keller GmbH mit Stammsitz in Schramberg ist europäischer Marktführer für Fertigkeller und beschäftigt über 600 Mitarbeiter. Das Unternehmen baut Keller und Bodenplatten für den Wohn- und Objektbau samt Ausführungsplanung, Statik, Erdarbeiten und Projektleitung und blickt auf mehr als 90.000 Projekte zurück. Ein Schwerpunkt liegt auf klimaschonendem Bauen: Als erster Kellerbauer nach ISO 14001 zertifiziert, senkt Glatthaar den CO₂-Ausstoß unter anderem durch zementarme Betonmischungen in seinen vier Fertigteilwerken und Polymerfasern statt Bewehrungsstahl; eine eigene Forschungsabteilung arbeitet dazu mit Hochschulen und Instituten zusammen. Für Innovation, Nachhaltigkeit, Kundenberatung und Arbeitgeberqualität wurde das Unternehmen vielfach ausgezeichnet, zuletzt etwa als „Deutschlands beliebteste Anbieter Life & Living 2024″ (ntv) und mit einer Nominierung für den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2025. Niederlassungen bestehen in Deutschland, England und der Schweiz, geliefert wird zudem nach Luxemburg, Belgien und in die Niederlande.
Ausführliche Informationen: www.glatthaar.com
