Windpark Linach erhält Genehmigung für drei Anlagen

Auf der Linacher Höhe sollen künftig 21 Megawatt Windstrom erzeugt werden.

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Beispielbild eines Badenova Windparks, Bildquelle Badenova

Auf der Linacher Höhe ist der Bau von drei Windenergieanlagen genehmigt worden. Das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis erteilte die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für das Projekt, das von SIVENTIS, Badenova Erneuerbare und der KWA Contracting AG getragen wird.

Die Anlagen sollen vom Typ E-175 des Herstellers Enercon sein und jeweils sieben Megawatt leisten. Zusammen sollen sie nach Angaben der Projektpartner künftig rund 50 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen.

Das Projekt wurde von der Vöhrenbacher Projektentwicklerin SIVENTIS gemeinsam mit regionalen Partnern entwickelt. Die Genehmigung basiert laut Mitteilung auf zahlreichen Fachgutachten und umfangreichen Untersuchungen. Die beteiligten Kommunen unterstützten das Vorhaben demnach und begleiteten die Ausweisung der Flächen im Rahmen der Regionalplanung.

Nach Angaben der Projektpartner entspricht die neu installierte Leistung etwa dem Doppelten der derzeit im Schwarzwald-Baar-Kreis installierten Windenergieleistung. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Landkreis soll dadurch um rund zehn Prozent steigen. Gegenüber dem heutigen deutschen Strommix könnten die Anlagen jährlich rund 17.000 Tonnen CO₂ einsparen.

„Die erteilte Genehmigung ist ein großer Erfolg für unser gesamtes Team und für die Region“, sagt Benjamin Kienzler, Geschäftsführer der SIVENTIS. Das Projekt sei über viele Jahre entwickelt worden. Mit dem Bescheid könne nun der nächste Schritt in Richtung Umsetzung gegangen werden.

Weitere Planung steht an

Der Windpark wird von der SIVENTIS Linach GmbH realisiert. An ihr sind neben SIVENTIS auch Badenova Erneuerbare und die KWA Contracting AG beteiligt.

Als Nächstes sind laut Mitteilung unter anderem die Teilnahme an den Ausschreibungen für die EEG-Vergütung und die weitere Umsetzungsplanung vorgesehen. Die Projektpartner wollen die nächsten Schritte vorbereiten, sobald die energiepolitischen Rahmenbedingungen durch die neue Bundesregierung festgelegt sind.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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