Zu einem schweren Unfall ist es in der Nacht zu Sonntag in Villingen-Schwenningen gekommen. Der Frontalzusammenstoß zweier Wagen forderte drei Tote – darunter ein einjähriges Kind – und mehrere zum Teil lebensgefährlich Verletzte. Ein 18-Jähriger schwebt weiter in Lebensgefahr. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort.
Am späten Samstagabend ereignete sich auf der L173 zwischen Villingen und Schwenningen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem drei beteiligte Insassen tödlich verletzt wurden. Ein 24 Jahre alter BMW-Fahrer war laut Polizeibericht kurz vor 23 Uhr auf der Landstraße in Richtung Schwenningen unterwegs. Im Bereich einer Kurve kam er auf die Gegenfahrspur.
Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Ford zusammen. Der Ford landete in der Böschung und überschlug sich.
Durch den Unfall verstarben der 37 Jahre alte Fahrer des Fords und ein 29 Jahre alter Mitfahrender noch an der Unfallstelle. Ein einjähriges Kind, das sich ebenfalls im Ford befand, erlag kurz darauf im Krankenhaus seinen Verletzungen.
Insgesamt befanden sich im Ford sieben Personen.
Die übrigen Insassen erlitten schwere Verletzungen. Ein 18-Jähriger schwebt nach wie vor in Lebensgefahr.
Die Unfallstelle.Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 24 Jahre alte Verursacher mit wesentlich zu hoher Geschwindigkeit unterwegs. Er wurde durch die Kollision leicht verletzt. Alkohol hat offenbar keine Rolle gespielt. Dieser junge Mann war allein unterwegs.
Die Straße war zur Unfallaufnahme bis gegen 6 Uhr gesperrt. Ein Sachverständiger war zur Bewertung der Unfallspuren an der Unfallstelle. Am BMW und dem Ford entstand ein Schaden von etwa 36.000 Euro.
Der Unfall geschah kurz vor 23 Uhr im Villinger Bezirk der Doppelstadt, dort in der Schwenninger Straße. An der Unfallstelle ist die erlaubte Geschwindigkeit auf 70 km/h reduziert.
Die Einsatzkräfte sind von der Leitstelle mit dem Stichwort „Massenanfall an Verletzten“ alarmiert worden. Mehrere Streifen der Polizei, die Villinger Feuerwehr allein mit 21 Kräften, drei Rettungshubschrauber auch aus der Schweiz, sieben Rettungswagen des DRK und vier Notärzte waren an die Unfallstelle ausgerückt. Dies ist die Straße, die beide Bezirke der Doppelstadt Villingen-Schwenningen miteinander verbindet. Sie wurde gesperrt.
Eines der Todesopfer wurde so schwer im Fahrzeug eingeklemmt, dass eine Bergung des Leichnams vor Ort nicht möglich gewesen ist.
Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlung zur Unfallursache aufgenommen.
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