Ein wahrscheinlich nicht abschaltender Wasserkocher hat am Donnerstagnachmittag einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. In einem Wohnhaus an der Steige war es wegen dieses Wasserkochers zu einer „starken Verrauchung“ gekommen, wie Stadtbrandmeister Werner Storz berichtete.
Gegen 15.15 Uhr waren Polizei und Feuerwehr alarmiert worden. Die Verkehrssituation sei „bescheiden“ gewesen für die Feuerwehrleute, um an den vermuteten Brandort zu kommen. Wegen der Großbaustelle am Paradiesplatz staut sich der Verkehr derzeit regelmäßig auf der Oberndorfer Straße.
Die Feuerwehrleute fanden den Wasserkocher auf dem Herd, von dem die Rauchentwicklung ausgegangen war. „Löschwasser mussten wir keines einsetzen“, so Storz. Der Rettungsdienst habe sich um die Hausbewohner gekümmert, es sei aber wohl niemand verletzt worden, auch der Schaden sei gering. „Sind wir froh, dass es glimpflich abgegangen ist“, meinte Storz abschließend.
Die Feuerwehr habe beim Eintreffen eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen, so Feuerwehrsprecher Felix Kramer gegenüber der NRWZ. Nach dem recht rasch abgeschlossenen Einsatz sei das Gebäude intensiv belüftet worden.
Zwei Menschen, Bewohner, seien durch den Rettungsdienst betreut worden, mussten aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Abteilungen Tal und Sulgen waren jeweils mit einem Löschzug vor Ort. Auch die Drehleiter war im Einsatz.
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