Deißlingen. Zu einem ausgedehnten Vegetationsbrand ist es am Samstagmittag entlang der Gäubahn Bahnstrecke zwischen Rottweil und Villingen-Schwenningen auf Höhe von Deißlingen gekommen. Nach ersten Informationen brannte ein rund 100 Meter breiter Bereich in der Böschung. Zudem wurde etwa 500 Meter weiter eine zweite Brandstelle festgestellt. Im Verdacht steht eine historische Lokomotive, die heute auf der Strecke unterwegs gewesen ist
Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Kräften und Fahrzeugen im Einsatz. Auch die Polizei befindet sich vor Ort. Die Rauchentwicklung ist weithin sichtbar.
Nach ersten Beobachtungen hat sich das Feuer entlang der trockenen Vegetation im Bereich der Bahntrasse ausgebreitet. Die Einsatzkräfte bekämpfen die Flammen an mehreren Stellen entlang der Strecke. Wie Sprecher des Polizeipräsidiums Konstanz bestätigte, war am frühen Nachmittag offenbar eine Dampflok auf der Strecke unterwegs. Es werde seitens der Polizei untersucht, ob diese ursächlich für den Brandausbruch gewesen sein könnte. Seine Kollegen würden entsprechend ermitteln. abschließend könne er diese Vermutung allerdings noch nicht bestätigen.
Die Einsatzleitstelle forderte weitere Unterstützung nach. Aus dem Waldstück, das betroffen ist, schlugen Flammen teils einige Meter hoch. Die Einsatzstelle ist schwer erreichbar, es führt kein befestigter Weg dorthin, die Feuerwehr fährt über Wiesen und Felder.
Die Flammen fraßen sich unterdessen weiter durch die Vegetation. Sie wurden vom herrschenden Wind angefacht. Die in Brand geratene Fläche umfasst mehrere hundert Quadratmeter.
Die Bahnlinie ist aktuell gesperrt. Die Kreisstraße zwischen Deißlingen und Dauchingen ebenfalls. Wie der Einsatzleiter, Deißlingens Kommandant Fabian Frank, der NRWZ berichtete, haben seine Kräfte die zweite Einsatzstelle bereits gelöscht und abgearbeitet. Dort sei das Feuer aus.
Laut dem Feuerwehrsprecher Sven Haberer sind mehrere Einheiten alarmiert worden. So aus Deißlingen, Rottweil, Trossingen und Oberndorf. VS sei zudem alarmiert worden, sei wegen eines eigenen Einsatzes aber nicht verfügbar. Die in Villingendorf stationierte Drohneneinheit des Landkreises beobachtet die Einsatzstelle nach Maßgabe leitender Einsatzkräfte und Abschnittsleiter aus der Luft.
Eine Warnung über die entsprechenden Apps sei in Vorbereitung und werde in Kürze versandt. Die A 81 werde voraussichtlich kurzfristig gesperrt werden. Es kommt bereits zu einem Stau in Richtung Süden, zwischen Rottweil und VS.
Seit 12.30 Uhr gilt das Feuer als aus, sagte Feuerwehrsprecher Sven Haberer. Jetzt seien noch Glutnester zu löschen. Zwischenzeitlich ist eine Einheit der Feuerwehr Villingen-Schwenningen, der Abteilung Schwenningen vor Ort, mit einem Abrollbehälter Schlauch und Wasser.
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