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 „Aktive Bürger“: Aderlass

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Schramberg. Bei den „Aktiven Bürgern Schrambergs“ gibt es Absetzbewegungen. Zwei, die bei der Kommunalwahl für die Gruppierung angetreten waren, haben jetzt erklärt, sie wollten nichts mehr mit der Gruppierung zu tun haben. Möglicherweise schließen sich noch weitere diesem Schritt an. Erst jüngst hatte die Fraktion mit einem kurzfristig zurückgezogenen Antrag für Verärgerung  der Verwaltung und der anderen Fraktionen gesorgt.

Jochen Buhr teilt der NRWZ in einer Mail mit, dass er sein Engagement für die „Aktiven Bürger Schramberg“ offiziell beendet habe. Er habe sich dazu entschieden, „da ich mich mit der Gesamtentwicklung in beinahe allen Bereichen und Verhalten (anderer) nicht (mehr) identifizieren kann“. Er distanziere sich „auch in aller Form“ von diesem Verhalten.

Verhalten der Fraktion verstört

Auf Nachfrage der NRWZ erläutert er, er meine das Verhalten der Gemeinderatsfraktion und einzelner Mitglieder. Diese würden häufig an Sitzungen nicht teilnehmen oder verspätet kommen oder früher wieder gehen. Das häufige Abstimmungsverhalten, nämlich ohne es zu begründen mit Nein zu stimmen, störe ihn. Auch finde innerhalb der „Aktiven Bürger-Gruppe“ kein Austausch statt.

Seine Verbindung zur Gruppe sei sowieso eher auf dem Papier gestanden. Schon beinahe von Anfang an habe sich für ihn eine Entwicklung heraus kristallisiert, „die sich mit meiner Vorstellung einer aktiven, kreativen und konstruktiv-kritischen Mitgestaltung im Sinne des Vorankommens meines Heimatstädtchen nicht deckte“.

Andreas Helm schreibt auf seiner Facebookseite, dass er sein Engagement bei den „Aktiven Bürgern“ beende. Er distanziere sich von zukünftigen Äußerungen der Gruppe. „Es ist mit meiner Wahrnehmung der Politik in Schramberg nicht mehr vereinbar.“

Grimm bedauert

Die NRWZ hat Johannes Grimm, Stadtrat und Aktive-Bürger-Sprecher, um eine Stellungnahme gebeten. Grimm schreibt: „Andreas Helm und Jochen Buhr haben ihr Engagement bei den Aktiven Bürgern Schrambergs beendet. Sie suchen für die Umsetzung ihrer politischen Ziele in Schramberg wahrscheinlich andere Plattformen. Wir bedauern das und danken für ihren Einsatz. Gleichzeitig wünschen wir ihnen alles Gute und viel Erfolg auf dem weiteren Weg der politischen Betätigung.“

Die Frage, woher der Unmut der beiden seiner Meinung nach komme, ließ er unbeantwortet: „Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

 

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