Das ging daneben: Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs haben im Rottweiler Teilort Feckenhausen Friedhofshecken in Brand gesetzt. Eigentlich wollten sie nur Unkraut vernichten. Die Feuerwehr musste eingreifen.
Allzu viel Verständnis zeigten ein paar der angerückten Feuerwehrleute am Dienstagmittag nicht: Um Unkraut zu vernichten, haben Mitarbeiter des städtischen Bauhofs zu einem drastischen Mittel gegriffen. Sie wollten es abflammen. Diese Methode hat sich laut Experten als wenig anstrengend und sehr effektiv bewährt, etwa zur Entfernung von Unkraut in Fugen. Leider ging es auf dem Friedhof in Feckenhausen schief.


An zwei Stellen begannen die den Friedhof umgebenden Hecken zu brennen. Trocken, wie sie derzeit sind. Das Feuer bekamen die Arbeiter nicht allein in den Griff, sie riefen die Feuerwehr. Die Feckenhausener Abteilungswehr rückte mit einem Löschfahrzeug an, zudem Stadtbrandmeister Frank Müller und Gerätewart Rainer Knoblauch, der gerade mit der Hubarbeitsbühne von einem Einsatz in Seedorf zurückgekehrt war.
Das Löschfahrzeug mit seinen 600 Litern Wasser genügte für die beiden Brände. Zusätzlich hätten die Kameraden noch eine zweite Löschwasserversorgung aus einem nahegelegenen Hydranten aufgebaut, so Müller zur NRWZ. Alles ganz vorbildlich, also.
Eine Streife der Polizei schaute ebenfalls am Unglücksort vorbei – die Beamten nahmen die verkohlte Hecke genau in Augenschein.
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