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Gewitterwarnung am Sonntagabend: DWD sieht erhöhte Gefahr für die Region

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Der Deutsche Wetterdienst erwartet für den heutigen Sonntag, 10. Mai 2026, ab dem Nachmittag und Abend von Südwesten her aufziehende Gewitter, die sich über Teile Süd- und Westdeutschlands ausbreiten. Dabei kann es lokal zu Starkregen mit Regenmengen um 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen.

In Verbindung mit den Gewittern sind Sturmböen um 70 Kilometer pro Stunde sowie kleinkörniger Hagel möglich, vereinzelt warnt der DWD vor Unwettern durch heftigen Starkregen. Die Gewitteraktivität lässt in der zweiten Nachthälfte zum Montag hin nach, dann gehen die Gewitter zunehmend in schauerartige Regenfälle über.

Durch Starkregen können Straßen und Unterführungen innerhalb kurzer Zeit überflutet werden, zudem ist mit Aquaplaning auf den Autobahnen zu rechnen. Sturmböen können Äste abbrechen und lose Gegenstände wie Gartenmöbel oder Bauabdeckungen durch die Luft schleudern.

Empfohlen wird, sich bei aufziehenden Gewittern möglichst in Gebäude zurückzuziehen, Gewässer zu meiden und Fahrzeuge nicht unter Bäumen zu parken. Im Straßenverkehr sollten Tempo und Fahrweise den möglicherweise extrem nassen Fahrbahnen angepasst und überflutete Unterführungen gemieden werden.

In der Nacht zum Montag halten sich vor allem im Süden und in der Mitte Deutschlands weitere, teils kräftige Regenfälle, die lokal nochmals 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter innerhalb von sechs bis zwölf Stunden bringen können. Die Temperaturen gehen dabei nur langsam zurück, die Luft bleibt schwül und labil.

Am Montag sind vor allem im Osten und Südosten erneut Gewitter mit Starkregen möglich, während sich das Wetter von Westen her allmählich beruhigt.

Für den Landkreis Rottweil besteht am Sonntagabend ein erhöhtes Gewitterrisiko. Während für andere Regionen Deutschlands bereits Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes in Kraft sind, melden die Warnportale für den Kreis Rottweil derzeit noch keine konkreten Gewitter‑ oder Unwetterwarnungen. Gleichwohl liegt der Südwesten insgesamt in einer labilen, feucht-warmen Luftmasse, aus der sich am Abend und in der Nacht Schauer und einzelne Gewitter entwickeln können. Diese können lokal Starkregen und kräftige Böen bringen. Die Bevölkerung sollte den Himmel im Auge behalten, Wetter-Apps und Warnmeldungen beobachten und bei aufziehenden Gewitterzellen vorsorglich lose Gegenstände sichern und geschützte Bereiche aufsuchen.

Quellen

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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