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Kreisseniorenrat Rottweil bestätigt Vorstand – Landrat Michel verabschiedet

Nur ein Teil der Kommunen im Kreis hat bislang eigene Angebote für Senioren aufgebaut – der Handlungsbedarf bleibt hoch.

Ein Hauch Abschiedswehmut lag über der Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrats, besuchte doch Wolf-Rüdiger Michel ein letztes Mal in seiner Funktion als Landrat das Gremium. Unser Bild zeigt von links Stefan Wiedmann, Angela Jetter, Regina Steimer, Wolf-Rüdiger Michel und Rainer Pfaller. Foto: Wolf, pm
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Der Kreisseniorenrat Rottweil hat bei seiner Mitgliederversammlung seinen Vorstand im Amt bestätigt. Gleichzeitig wurde der scheidende Landrat Wolf-Rüdiger Michel nach 24 Jahren Zusammenarbeit verabschiedet. Ein zentrales Thema bleibt der Ausbau von Seniorenstrukturen in den Kommunen.

Bei der Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrats im Kreis Rottweil ist der bestehende Vorstand einstimmig wiedergewählt worden. Vorsitzender bleibt Rainer Pfaller, ebenso im Amt bestätigt wurden sein Stellvertreter Stefan Wiedmann, Kassierer Harald Glatthaar sowie Pressewart Peter Wolf. Neu zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde Kerstin Safian. Sie folgt auf Helene Eyth, die aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden ist.

Im Rahmen der Versammlung wurde auch Landrat Wolf-Rüdiger Michel verabschiedet. Er hatte den Kreisseniorenrat über 24 Jahre hinweg begleitet und unterstützt. In seine Amtszeit fällt unter anderem die Einführung des Kreisseniorenplans. Dieser sieht vor, in den Kommunen sogenannte „Kümmerer-Stellen“ für Seniorenarbeit einzurichten. Nach Angaben des Gremiums haben bislang neun von 21 Städten und Gemeinden im Kreis ein entsprechendes Angebot umgesetzt.

Michel betonte die Bedeutung lokaler Ansprechpartner für ältere Menschen und würdigte das Engagement des Kreisseniorenrats. Ziel bleibe es, in möglichst allen Kommunen entsprechende Strukturen wie Seniorenbeauftragte oder Seniorenräte aufzubauen. Mit Blick auf die medizinische Versorgung im Landkreis äußerte sich Michel vorsichtig optimistisch.

Neben den Wahlen standen auch Berichte aus dem Gremium auf der Tagesordnung. Pfaller zog eine Bilanz der Aktivitäten seit der letzten Versammlung im Mai 2025. Kassierer Glatthaar berichtete von einer stabilen Finanzlage, die unter anderem durch regelmäßige Zuschüsse des Landkreises gesichert sei. Die Kassenprüfung bestätigte eine ordnungsgemäße Führung.

In den beratenden Ausschuss wurden mehrere Mitglieder gewählt, darunter Kathrin Armbruster, Paul Broghammer und Edmund Griesser. Letzterer stellte zudem eine digitale Dokumentenplattform vor, über die Mitglieder auf Protokolle und Unterlagen zugreifen können.

Ein weiteres Thema war die Zukunft der Geschäftsstelle des Kreisseniorenrats beim Landratsamt. Sozialdezernentin Angela Jetter machte deutlich, dass eine Nachfolgeregelung noch nicht feststeht. Die bisherige Leiterin Regina Steimer wird im Laufe des Jahres in den Ruhestand gehen.

Abgerundet wurde die Sitzung durch einen Einblick in die Arbeit vor Ort: Am Beispiel Neufra wurde dargestellt, wie dort ein Bürgerverein mit Nachbarschaftshilfe entstanden ist.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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