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Kunstwerk in Rottweil beschädigt: Einer der „Eichentische“ an der Königstraße bereits abgebaut

Sicherheitsrisiko vor dem Postamt: Einer der „Eichentische“ ist weg – über den zweiten wird noch entschieden.

Aus Sicherheitsgründen wurde einer der beiden „Eichentische“ der Künstlerin Magdalena Jetelova abgebaut. Ob der zweite Tisch erhalten werden kann, ist noch offen (Foto: Stadt Rottweil / Hermann).
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An der Rottweiler Königstraße ist ein bekanntes Kunstwerk beschädigt: Nach festgestellten Mängeln hat die Stadt einen der beiden „Eichentische“ der Künstlerin Magdalena Jetelová aus Sicherheitsgründen entfernt. Ob das zweite Objekt erhalten werden kann, ist noch unklar.

Die Stadt Rottweil hat bei den „Eichentischen“ vor dem Postgebäude an der Königstraße erhebliche Schäden festgestellt. Ein beauftragtes Fachbüro untersuchte daraufhin den Zustand der beiden Kunstwerke. Als erste Maßnahme wurde der Bereich abgesperrt, um mögliche Gefahren für Passanten auszuschließen.

Inzwischen steht fest: Der rechte der beiden Tische ist nicht mehr standsicher und wurde durch den städtischen Betriebshof abgebaut. Beim zweiten, linken Tisch wird derzeit noch geprüft, ob eine Restaurierung möglich ist. Die Entscheidung darüber liegt letztlich beim Gemeinderat, der auch über eine mögliche Finanzierung entsprechender Maßnahmen befinden muss.

Bereits am 1. April war der Bereich um die „Zwei Tische“, so der Name des Kunstwerks aus den 1990-ern, abgesperrt.
Fotos: Peter Arnegger

Die „Eichentische“ gelten als ein prägendes Element der Kunstmeile in der Königstraße. Sie stammen von der international bekannten Künstlerin Magdalena Jetelová und zählen zu den hochwertigeren Arbeiten im öffentlichen Raum der Stadt. Gleichzeitig bringt das verwendete Material besondere Herausforderungen mit sich: Holz ist anfällig für Witterungseinflüsse und natürlichen Verfall.

Eine umfassende Instandsetzung der Kunstwerke liegt bereits mehr als zehn Jahre zurück. Schon damals war nach Angaben der Stadt absehbar, dass sich der Alterungsprozess zwar verzögern, aber nicht dauerhaft aufhalten lässt.

Wie es mit dem verbliebenen Tisch weitergeht, hängt nun von den Ergebnissen der laufenden Prüfung und der Entscheidung des Gemeinderats ab. Bis dahin bleibt der Bereich weiterhin gesichert.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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