Die Kunstsammlung Lorenzkapelle startet am Ostersonntag, 5. April, in die neue Besuchssaison. Von 14 bis 16 Uhr öffnet die historische Kapelle erstmals in diesem Jahr wieder ihre Türen für die Öffentlichkeit
Rottweil – Dank des engagierten Einsatzes ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Lorenzkapelle auch 2026 regelmäßig zugänglich: Von April bis Oktober können Besucherinnen und Besucher an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat die bedeutende Sammlung mittelalterlicher Steinskulpturen besichtigen. Die Kapelle liegt malerisch an der Rottweiler Stadtmauer und bietet einen besonderen Rahmen für die ausgestellten Werke. Nicht selten zeigt sich das Publikum überrascht, welch kostbares Kleinod sich hinter der eher schlichten Fassade verbirgt.
Das Jahr 2026 markiert für die kleine Kapelle zudem ein besonderes Jubiläum: Die Lorenzkapelle, die 1580 als Friedhofskirche errichtet wurde, wird seit inzwischen 175 Jahren museal genutzt. So war dort von 1851 bis 1992 die Sammlung Dursch sowie zeitweise auch das Orpheusmosaik untergebracht. Heute beherbergt sie eine herausragende Kollektion steinmetzhandwerklicher Kunst von teils europäischem Rang. Zu den bedeutendsten Exponaten zählen die Originalskulpturen des Rottweiler Kapellenturms, die als eines der wichtigsten Figurenensembles der gotischen Monumentalplastik in Schwaben gelten. Ergänzt wird die Sammlung durch spätgotische Bildwerke aus dem Heilig-Kreuz-Münster sowie Figuren aus verschiedenen Rottweiler Brunnenanlagen.
Auch am Festwochenende zur Eröffnung der Hängebrücke Neckarline ist die Lorenzkapelle geöffnet: Freitag, 24. April: 18-22 Uhr, Samstag, 25. April: 14-22 Uhr; Sonntag, 26. April: 14-18 Uhr
INFO: Öffnungszeiten von April bis Oktober, jeweils am 1. und 3. Sonntag im Monat, 14–16 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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