Auf der B462 zwischen Sulgen und Schramberg ist es in der Nacht zum Montag zu einem schweren Auffahrunfall gekommen. Ein als elektrischer Krankenfahrstuhl zugelassenes Mini-Car überschlug sich nach dem Zusammenstoß mit einem Auto (die NRWZ berichtete). Die beiden Insassen wurden leicht verletzt. Die mutmaßliche Unfallverursacherin stand nach Angaben der Polizei unter Alkoholeinfluss.
Der Unfall ereignete sich gegen 0.45 Uhr auf der Gefällstrecke zwischen Sulgen und Schramberg. Nach Angaben des Polizeipräsidiums fuhr eine 33-jährige VW-Fahrerin auf ein vorausfahrendes Mini-Car auf, das deutlich langsamer unterwegs war.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das kleine Elektrofahrzeug von der Fahrbahn geschleudert. Es überschlug sich und blieb auf der Seite liegen.
Der 58 Jahre alte Fahrer und sein Beifahrer konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Beide erlitten leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Autofahrerin setzte ihre Fahrt zunächst fort und verließ die Unfallstelle. Nach kurzer Zeit kehrte sie jedoch zurück. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Polizeibeamten Anzeichen einer möglichen Alkoholisierung. Ein Atemalkoholtest ergab laut Polizei einen Wert von rund 1,3 Promille. Die Frau musste anschließend eine Blutprobe abgeben.
Der Verkehrsdienst Zimmern ob Rottweil hat die Ermittlungen übernommen. Gegen die 33-Jährige wird unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Die genaue Rekonstruktion des Unfallhergangs ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

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