Brand eines großen Holzschuppens mit unterstelltem Wohnmobil und Wohnwagen fordert 200.000 Euro Schaden

Am Abend, gegen 17.05 Uhr, ist in einem Schuppen in Dunningen ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte waren mit großem Aufgebot vor Ort. Es bestand Gefahr, dass das Feuer auf ein benachbarten Wohngebäude übergreift. Laut Polizei haben Kinder gezündelt und einen Sachschaden von 200.000 Euro verursacht.

Update, die Polizei berichtet wie folgt: Bei einem Brand eines großen Holzschuppens am Freitagabend im Amselweg in Dunningen ist nach erster Schätzung ein Sachschaden in Höhe von rund 200.000 Euro entstanden. Personen kamen nicht zu Schaden. Gegen 16.45 Uhr entdeckte ein Familienangehöriger den Brand des auf dem Hof des Elternhauses gelegenen Schuppens und verständigte die Feuerwehr.

Zwar brachte die mit mehreren Einsatzfahrzeugen eintreffende Feuerwehr Dunningen das Feuer schnell unter Kontrolle, konnte aber nicht mehr verhindern, dass der Schuppen und darin abgestellte Fahrzeuge, darunter ein Wohnmobil, ein Wohnwagen sowie ein Rasenmäher und ein Traktor durch den Brand vollständig beschädigt wurden.

Bei den folgenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass zwei neunjährige Kinder, ein Familienmitglied und dessen Freund, vor dem Brand im Bereich des Schuppens „gezündelt“ und vermutlich so den Brand verursacht hatten.

Unser ursprünglicher Bericht: Das Feuer wurde zunächst als einfacher Schuppenbrand gemeldet, dann ist um eine Stufe erhöht worden. Das bedeutet: Vollalarm für Dunningen mit allen Abteilungen. Das Kommando an der Einsatzstelle hatte Steffen Hils, stellvertretender Dunninger Gesamtkommandant.

Außerdem sind die Hubarbeitsbühne und ein Löschfahrzeug aus Rottweil zur Unterstützung in Marsch gesetzt worden. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Müller machte sich selbst ein Bild von den Löscharbeiten. Vor Ort war zudem ein Feuerwehrarzt.

Aus Schramberg ist der Abrollbehälter Atemschutz, eine Einrichtung des Landkreises, von der zentralen Feuerwehrwerkstatt Sulgen aus zur Unterstützung eingetroffen.

Das Rote Kreuz war mit großer Zahl an Kräften, vor allem mit örtlichen Ehrenamtlichen an der Einsatzstelle eingetroffen. Darunter Dunningens Bürgermeister Peter Schumacher. Zudem der Organisatorische Leiter Rettungsdienst.

Fotos: Peter Arnegger

Die Feuerwehr griff den Brand von zwei Seiten aus an. Eine Außenwand des Wohngebäudes war da schon stark verrußt.

Im betroffenen Schuppen waren zudem nach Informationen der NRWZ Gasflaschen gelagert, die während der laufenden Löscharbeiten gekühlt werden mussten. Diese hat die Dunninger Feuerwehr entfernen können.

Wie der Kreisfeuerwehrsprecher Sven Haberer sagte, wurde niemand verletzt. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

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