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Zuwachs beim Hausener Kunst-Areal

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Gerade schick gemacht für die Ausstellungseröffnung: Das Hausener KUNSTdünger-Areal. Foto: J. Schuldis

Frühlingsenergie entfaltet sich derzeit beim Hausener KUNSTdünger. Das Skulpturenfeld am Ortsrand verzeichnet Zuwachs: Zwei neue Werke bereichern das Areal. Zudem ist am Samstag die Frühlings-Vernissage.

Im Mittelpunkt steht dabei Reiner Seliger. Der in Freiburg und Castello di Montefioralle (Italien) lebende Künstler, der durch die Verwendung von recycelten Materialien bekannt geworden ist, bespielt das als „Kleinstes Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst in Baden-Württemberg“ firmierende Kunst-Telefonhäuschen in den nächsten Wochen.

Noch länger ist Seliger nun auch mit einem Beitrag im Skulpturenfeld präsent. Es handelt sich um ein anderthalb Meter hohes amphorenartiges Gebilde, das Seliger in Schichten aufgebaut hat. Dieses Prinzip ist typisch für die Werke des 1943 in Schlesien geborenen Künstlers, die europaweit im öffentlichen Raum sowie in Ausstellungen und Museen vertreten sind.

Angeregt haben Seliger dazu seine Eindrücke im völlig zerstörten Düsseldorf der Nachkriegsjahre. Er faszinierte sich für verschiedene Materialien, nicht zuletzt gebrochene Ziegelsteine mit ihren vielfältigen Rot- und Orangetönen. Diese nutzt er noch heute für seine Objekte.

Eine weitere noch halbwegs neue Skulptur im Spektrum des KUNSTdünger-Areals stammt von Klaus Prior. Es ist ein mit kühnen Schnitten in einen Eichenstamm gesägtes Relief einer Person, das kurz vor dem Jahreswechsel nach Hausen kam.

Das Objekt ist charakteristisch für den 1945 geborenen Bildhauer, Maler und Zeichner, der in Lugano lebt. Denn sein Thema ist seit Jahrzehnten der Mensch. Die leicht abstrahierte, aber doch gut ablesbare Variante dieses Themas setzt im Kontext der überwiegend abstrakten Werke auf dem Hausener Skulpturenfeld einen eigenen Akzent.

Info: Die Ausstellungseröffnung am Samstag beginnt um 17 Uhr. Reinhard Klessinger, ein ebenfalls Künstler auf dem Skulpturenfeld vertretender Künstler, führt in die Schau ein.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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