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Montag, 9. Dezember 2019
Start Schram­berg Syri­sche Flücht­lin­ge sagen‘s durch die Blu­me: „Dan­ke Deutsch­land“

Syrische Flüchtlinge sagen‘s durch die Blume: „Danke Deutschland“

Akti­on im Rat­haus und in der Fuß­gän­ger­zo­ne

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SCHRAMBERG – Beson­de­ren Besuch bekam das Schram­ber­ger Rat­haus am Diens­tag­nach­mit­tag: Kha­led Alhus­sein war mit einem hal­ben Dut­zend Freun­de und jeder Men­ge wei­ßer Rosen ins Rat­haus gekom­men. Sie hat­ten Pla­ka­te dabei, auf denen stand auf deutsch und ara­bisch: “Dan­ke Deutsch­land“.  

Alhus­sein erläu­ter­te Ober­bür­ger­meis­ter Her­zog: „Wir wol­len Dan­ke­schön sagen für die Auf­nah­me in Deutsch­land und auch hier in Schram­berg.“ Er sei, wie vie­le sei­ner Freun­de, vor drei­ein­halb Jah­ren aus Alep­po in Syri­en vor dem Bür­ger­krieg nach Deutsch­land geflo­hen. Sie hät­ten gro­ße Hil­fe erfah­ren von vie­len Men­schen. Eer selbst habe ein hal­bes Jahr in der Schiltach­stra­ße gewohnt, sei dann nach Stutt­gart gegan­gen und seit eini­ger Zeit wie­der hier und arbei­te als Koch im „Ala­din und Frie­da“ in  Lau­ter­bach.

OB Her­zog dank­te im Namen sei­nes Teams und beton­te, es sei eine „gro­ße Kraft­an­stren­gung“ damals nötig gewe­sen, die nur dank der vie­len ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer mög­lich gewe­sen sei. Die Hil­fe für Geflüch­te­te sei aber auch wich­tig, denn ”Deutsch­land hat eine gewis­se Ver­ant­wor­tung  auf der Welt”. Den Syrern wünsch­te er wei­ter­hin viel Erfolg beim Spra­che ler­nen und sich inte­grie­ren und dank­te für die freund­schaft­li­che Ges­te mit den Rosen.

Das damals spon­tan ent­stan­de­ne Netz­werk Will­kom­men Schram­berg-Lau­­ter­bach arbei­te wei­ter, berich­tet die Vor­sit­zen­de Doro­thee Golm. „Wir bie­ten wei­ter­hin Deutsch­sprach­kur­se für Erwach­se­ne an.“ Die­se sei­en immer noch gut besucht und wür­den über Spen­den finan­ziert.

…und in der Fuß­gän­ger­zo­ne. Foto: him

Nach dem gemein­sa­men Grup­pen­bild besuch­ten die Syrer die Büros im Rat­haus und ver­teil­ten zur Über­ra­schung der Pas­san­ten ihre wei­ßen Rosen auch in der Fuß­gän­ger­zo­ne.

 

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