Handball-Landesliga Damen: TV Spaichingen – SG Dunningen/Schramberg 32:22 (16:15).
Die Damen der SG Dunningen/Schramberg unterlaggen nach starker erster und ausgeglichener Hälfte gegen den TV Spaichingen mit 22:32 (15:16). In der zweiten Hälfte der Partie fehlte ihnen das Glück.
Glücklicherweise ist Marina Häsler nach Verletzung und wochenlanger Zwangspause wieder zurück auf dem Spielfeld, sodass sie zum ersten Spiel im neuen Jahr einsatzbereit war. Auch die langzeitverletze Sophia Leopold ist wieder zurück und brachte wieder neue Impulse in das Spiel der SG.
Bereits zwischen den Jahren haben die Damen der SGDS trainiert, um nicht in ein Trainingstief zu fallen, da Mitte Januar das erste Spiel der Saison anstand. Die Gegner waren bereits aus den vergangenen Saison bekannt. Das Hinspiel gegen den TVS wurde knapp aber verdient mit 27:26 gewonnen.
Vor Anpfiff des Spiels war die Nervosität bei einigen Spielern zu spüren. „Wir zeigen heute die Leistung, die wir im Training abrufen und dass wir die zwei Punkte mit nachhause nehmen wollen“, sagte Trainer Bronner.
Die Damen der SGDS eröffneten durch Alicia Szczesny die Torejagd. Die Antwort von Spaichingen ließ nicht lange auf sich warten. Entscheidend absetzen konnte sich keine der beiden Mannschaften. Durch Tore von Josefine Franke und Sophia Leopold führten die Gäste aus Dunningen und Schramberg mit 10:7 (15.Min.). Emma Hauser und Jana Aicher treffen für Spaichingen doppelt, was den Offiziellen der Gastgeber zur Auszeit zwang.
Mit der bisher gezeigten Leistung war Trainer Bronner zufrieden. Er forderte aber mehr Durchschlagskraft im Angriff, um sich entscheidend abzusetzen und schnelle Schritte in der Abwehr, um den Damen des TVS den Weg zum Tor zu erschweren. Im weiteren Verlauf konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. So betrug die höchste Differenz beim Torverhältnis zwei Tore. Die stark aufspielende Rückraumspielerin der Gastgeber Nina Palilla, erzielte wenige Sekunden vor Abpfiff der ersten Hälfte den Pausenstand von 16:15.
Trainer Bronner ist noch zuversichtlich
„Es gibt keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Noch nichts ist verloren, und wir können die zwei Punkte noch mitnehmen. Es ist noch alles offen!“, sagte Daniel Bronner. Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte spiegelten die erste Halbzeit: Keine der Mannschaften konnte sich absetzen. Die Anzeigetafel ließ den Torestand abwechselnd um eins erhöhen.
Ab der 46.Minute kam ein Einbruch in das Spiel der Gäste, das zum Ende hin leider nicht mehr gerettet werden konnte. Der TVS traf doppelt und zwang die Luchse zu einer Auszeit. Leider wirkten die Worte von Trainer Bronner nicht und führten nicht zum gewünschten Erfolg. Durch einen 4:0-Lauf und einem Stand von 27:21 in der 56. Spielminute fiel die Vorentscheidung. Auf Seiten der Gäste war beim Torabschluss leider kein Glück und Erfolg mehr zu verbuchen. Chancen wurden vergeben oder die gegnerische Torhüterin abgeworfen. Unkonzentriertheiten führten zu Ballverlusten und technischen Fehlern. Dies bestraften die Damen des TVS durch ein schnelles Umschaltspiel. Sie netzten im Gegenstoß ein.
Enttäuscht von den letzten 15 gespielten Minuten verließen die DS-Damen das Spielfeld in Spaichingen mit einer Niederlage von 22:32.
Rückblickend widerspiegelt ein solcher hoher Spielstand nicht, was im Gesamten auf die Platte gelegt wurde. Einzelne Fehler und Unkonzentriertheiten führten dazu, dass Spaichingen den Abstand immer weiter ausbauen und sich absetzen konnte. „Schade Mädels, die letzten 15 Minuten des Spiels haben uns das Genick gebrochen“, so Daniel Bronner mit abschließenden Worten.
Kommende Woche, am 24. Januar, sind die Luchse auswärts zu Gast beim Tabellendritten, der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen. Anpfiff der Partie ist um 18 Uhr.
SG Dunningen/Schramberg
Lea Schranzhofer (Tor), Sophia Staiger (Tor), Lia Ruess, Marina Häsler (4/1), Manuela Sprich (1), Alicia Szczesny (3), Maike King (3), Sophia Leopold (7/2), Klara Franke (1), Celine Preisig, Larissa Gökoglu, Josefine Franke (3), Kathrin Teubert, Laura Broghammer. Offizielle: Daniel Bronner, Leonie Boner, Jana Meyer, Edona Krasniqi.


