Die Feuerwehr Rottweil ist am späteren Mittwochabend zu einem Küchenbrand in der Körnerstraße alarmiert worden. Wie sich herausstellte, gab es sogar zwei Brände.
(Rottweil). In einer Außenwohngruppe einer Klinik in der Rottweiler Körnerstraße hat es bereits an einem Mittwochabend Anfang Januar gebrannt. Schon damals kam es zu einem größeren Rettungskräfteeinsatz. Feuerwehr und Rettungsdienst rückten mit starken Kräften aus. Beim Eintreffen der Wehrmänner war das Feuer bereits von Hausbewohnern gelöscht und die Fenster zum Lüften geöffnet. Alle Bewohner hatten das Gebäude schon verlassen.
So auch diesmal, bei einem Alarm für Feuerwehr und DRK gegen 20.30 Uhr. Mit einem entscheidenden Unterschied: Es gab diesmal nach Auskunft der Feuerwehr gleich zwei Brandherde in zwei Küchen des Gebäudes, im ersten und im zweiten Stock. Wir der Einsatzleiter, Stadtbrandmeister Frank Müller, der NRWZ berichtete, hätten die unter Atemschutz in die verrauchten Wohnungen vorrückenden Einsatzkräfte auf den beiden Herden jeweils Plastikreste vorgefunden. Bei eingeschalteten Herdplatten.
Das bekamen die Wehrleute schnell in den Griff. Allerdings übernahm dann die Polizei die Örtlichkeit, erklärte sie offenbar zu einem Tatort. Im Januar war der Brand im Flur der Wohngruppe vor einem Zimmer eines Bewohners ausgebrochen und zudem in den Innenraum gelangt. Das betroffene Zimmer war anschließend nicht bewohnbar.
Die Kriminalpolizei hat nunmehr erneut die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
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