Neufra. Zweimal an einem Sonntag zu Verkehrsunfällen auf die B14: Die Feuerwehrabteilung Neufra der Feuerwehr Rottweil ist am Sonntagnachmittag gegen 16.45 Uhr erneut alarmiert worden. Unter dem Stichwort Hilfeleistung 2 (H2) rückten die Einsatzkräfte zu einem Unfall an der Einmündung der Kreisstraße von Wellendingen in die Bundesstraße aus.
Dort war es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Anders als beim schweren Zusammenstoß am Morgen stellte sich die Lage diesmal allerdings als vergleichsweise harmlos heraus. Bei keinem der beiden beteiligten Autos hatten die Airbags ausgelöst. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich.
Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen vor Ort und betreute die beiden Fahrzeuginsassen. Ein Notarzt wurde nicht benötigt. Ob die Beteiligten Verletzungen erlitten, war zunächst nicht bekannt.

Erst am Sonntagmorgen hatte sich auf der B14 bei Neufra ein schwerer Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge ereignet. Dabei war nach Angaben des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst, Uli Schneider, ein Mensch schwer und ein weiterer leicht verletzt worden. Die Verletzten kamen in die Krankenhäuser nach Rottweil und Villingen-Schwenningen.
Bei diesem ersten Unfall waren 37 Feuerwehrkräfte mit sieben Fahrzeugen unter der Einsatzleitung von Stadtbrandmeister Frank Müller im Einsatz. Die B14 musste gesperrt werden. Über eine Strecke von rund 50 Metern lagen Trümmerteile auf der Fahrbahn, zudem war die Straße großflächig mit Betriebsstoffen verunreinigt. Die Polizei setzte ihren Verkehrsunfalldienst zur Unfallaufnahme ein.
Für die Neufraer Feuerwehrleute bedeutete der Auffahrunfall am Nachmittag damit die zweite Alarmierung zu einem Verkehrsunfall an diesem Sonntag – glücklicherweise mit deutlich weniger gravierenden Folgen.