Rottweil-Neufra. Schwerer Verkehrsunfall am Sonntagmorgen auf der Bundesstraße 14 bei Neufra: Zwei Autos sind dort im Begegnungsverkehr mit großer Wucht frontal zusammengestoßen. Ein Mensch wurde schwer, ein weiterer leicht verletzt. Die Feuerwehr musste einen der Fahrer mit schwerem Gerät aus seinem völlig demolierten Wagen, einem Transporter, befreien. Die B14 wurde vollständig gesperrt. Die Sperrung wird noch einige Zeit andauern.
Der Zusammenstoß ereignete sich auf der Strecke auf Höhe des Rottweiler Stadtteils Neufra. Die Fahrbahn war am Sonntagmorgen herbstlich nass. Aus bislang ungeklärter Ursache waren die beiden Fahrzeuge auf gerader Strecke frontal aufeinandergeprallt. Die Wucht des Aufpralls war erheblich, beide Autos wurden schwer beschädigt. Auf einer Strecke von rund 50 Metern war die Fahrbahn mit Trümmerteilen übersät. Fahrzeugteile lagen weit verstreut auf der Bundesstraße.
Während einer der Fahrer seinen Wagen, einen Audi, trotz der massiven Beschädigungen selbstständig verlassen konnte, war der andere in seinem Transporter schwer eingeklemmt. Die alarmierte Feuerwehr leitete umgehend eine technische Rettung ein. Dabei kam schweres Rettungsgerät zum Einsatz.
37 Feuerwehrkräfte vor Ort
Nach Angaben des Rottweiler Feuerwehrsprechers Tobias Frommer waren insgesamt 37 Feuerwehrkräfte mit sieben Fahrzeugen im Einsatz. Alarmiert worden waren die Abteilungen Stadt und Neufra der Feuerwehr Rottweil. Die Einsatzleitung übernahm Stadtbrandmeister Frank Müller.
Auch der Rettungsdienst rückte mit einem größeren Aufgebot an. Mehrere Rettungsfahrzeuge, ein Notarzt sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, Uli Schneider, waren an der Unfallstelle.
Wie Schneider vor Ort mitteilte, erlitt einer der beiden Fahrer schwere Verletzungen. Der andere wurde leicht verletzt. Die Verletzten wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht: einer ins Krankenhaus nach Rottweil, der andere ins Schwarzwald-Baar-Klinikum nach Villingen-Schwenningen.
Trümmer und Betriebsstoffe auf der Fahrbahn
Neben den Rettungsarbeiten stellt auch die Reinigung der Unfallstelle die Einsatzkräfte vor eine größere Aufgabe. Nicht nur Trümmerteile liegen über eine Strecke von rund 50 Metern verstreut. Die Fahrbahn ist zudem flächig mit ausgelaufenen Betriebsstoffen verunreinigt. Die Feuerwehr muss diese nun mit Bindemittel aufnehmen, um die Straße wieder sicher befahrbar zu machen. Dazu ist nach den Worten des Einsatzleiters auch der Betriebshof der Stadt Rottweil angefordert worden.
Vor Ort ist neben mehreren Streifen auch der Verkehrsunfalldienst der Polizei, der die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen hat.
B14 bleibt weiterhin gesperrt
Für die Rettungsarbeiten und die anschließende Unfallaufnahme musste die Bundesstraße 14 auf Höhe Neufra vollständig gesperrt werden. Die Sperrung dauert angesichts der umfangreichen Arbeiten an.
Der Verkehr wird örtlich über den Stadtteil Neufra umgeleitet. Fahrzeuge, die etwa aus Richtung Tuttlingen kommen, wenden vor der Sperrung.
Größere Verkehrsbehinderungen blieben zunächst aus. An diesem ansonsten ruhigen Sonntagmorgen kam es trotz der Vollsperrung nicht zu nennenswerten Staus.
Wie es zu dem heftigen Frontalzusammenstoß kommen konnte, ist bislang unklar.








