Benachrichtigung

Zwei Läden auf – ein Laden zu

Im ehemaligen Modegeschäft Steinhilber am Bärenplatz in Sulgen wird es ab Ende Januar Bodensee-Produkte zu kaufen geben. Foto: rem
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In der Einzelhandelsszene tut sich was. In der Fußgängerzone öffnet nächste Woche ein Filialist mit einem bunten Sortiment von Haushaltsgeräten über Spielzeug bis Kleidung. Zugleich hat ein Pop-up-Laden nach drei Monaten nun die Segel wieder gestrichen. In Sulgen dagegen wagt ein Händler das Pop-up-Experiment.

Schramberg. Nach langem Leerstand wird im früheren Kaisers, dann Tengelmann, dann Rossmann nun eine Filiale des Discounters Woolworth einziehen.

Schicht für Rothschicht

Aufgegeben hat Manuela Roth aus Lauterbach ihren „Rothschicht-Laden“. Ein Zettel an der Türe verkündet: man sage „good bye Schramberg“, und danke allen, die da waren.

Ende für Rothschicht. Foto: him

Im Laden türmen sich noch Strohballen, einige Sweat-Shirt-Stapel und T-Shirts auf Bügeln sind zu sehen. „Inspiriert vom Dorfleben“, seien ihre Sachen, wie die Designerin Manuela Roth versichert. „So was cooles gab es hier noch nie“, ist weiter auf der Schaufensterscheibe zu lesen. Doch offenbar war Schramberg nicht cool genug, um die Rothschicht-Teile in ausreichendem Maße zu kaufen.

Nach drei Monaten ist der Pop-up-Laden in der Fußgängerzone wieder zu. Foto: him

Bodenseeprodukte in Sulgen

Ursprünglich schon für nächste Woche geplant, doch nun nochmals verschoben hat Wolfgang Fischinger aus Zimmern unter der Burg seine Pläne für einen Pop-up Laden in Sulgen. Er möchte dort regionale Produkte vom Bodensee, also beispielsweise Säfte, Liköre und Marmelade verkaufen.

Dazu bekommt er von der Stadt den Laden in der Rottweiler Straße 1, dem ehemaligen Modehaus Steinhilber, zu Verfügung gestellt. Laut einer Mitteilung der Stadt verzögert sich die Eröffnung um drei Wochen. Die Bodensee-Köstlichkeiten werden laut Schaufensterankündigung ab 31. Januar zu haben sein.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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