Zu Besuch bei der Metzgerei Digeser in Irslingen: der CDU-Wahlkreisabgeordnete Stefan Teufel (Bildmitte). Foto: pm

Metzgerhandwerk stärken statt zusätzlich belasten

Stefan Teufel besucht Metzgerei Digeser in Irslingen – CDU-Politiker fordert faire Gebührenregelung nach Bayerischem Vorbild.

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Hinweis der Redaktion: Diese Pressemitteilung haben wir nicht oder nur oberflächlich redaktionell bearbeitet. Sie wurde direkt in das Angebot der NRWZ übernommen.


Dietingen-Irslingen. Die geplante Erhöhung der amtlichen Fleischbeschau- und Kontrollgebühren sorgt bei vielen Metzgereien im ländlichen Raum für große Verunsicherung. Der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Stefan Teufel, hat sich deshalb vor Ort in Irslingen ein eigenes Bild gemacht und mit der Familie Digeser über die aktuelle Situation und die Herausforderungen gesprochen.

„Unsere Metzgereien sind ein unverzichtbarer Teil regionaler Wertschöpfung. Sie stehen für Qualität, kurze Wege und Vertrauen. Wenn die Gebühren weiter steigen, trifft das vor allem kleine und mittelständische Betriebe – also genau diejenigen, die wir im ländlichen Raum dringend brauchen”, so Teufel.

Der Blick nach Bayern zeigt laut Teufel, dass es auch anders geht: Das bayerische Modell sieht vor, die Betriebe bei den amtlichen Fleischbeschau- und Kontrollgebühren spürbar zu entlasten. Der Freistaat übernimmt dort einen Großteil der anfallenden Kosten, sodass insbesondere kleinere Metzgereien nicht überproportional belastet werden. Ziel ist es, das Metzgerhandwerk im ländlichen Raum zu stärken, regionale Wertschöpfungsketten zu sichern und Wettbewerbsnachteile gegenüber größeren Strukturen zu vermeiden.
„Gerade das Handwerk bildet das Rückgrat unserer heimischen Wirtschaft. Wir dürfen nicht zulassen, dass bewährte Familienbetriebe durch steigende Gebühren unter Druck geraten”, betont Teufel. Er kündigt an, sich auf Landesebene für eine praxisnahe und mittelstandsfreundliche Lösung einzusetzen: „Wir brauchen faire Rahmenbedingungen, die unsere regionalen Betriebe stärken statt schwächen. Das heißt auch, Verantwortung für unsere Handwerksbetriebe zu übernehmen.“​​​​​​​​​​​​​​​​

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