Vor der Rottweiler Helios Klinik sind starke Kräfte der Feuerwehr Rottweil im Einsatz. Anlass ist ein Gefahrstoff, der in der Klinikapotheke aufgetaucht ist. Der Stoff gilt als gefährlich und wird nach Angaben aus dem Einsatz nicht mehr üblicherweise in Apotheken verwendet.
Am Klinikeingang und auf dem Gelände stehen mehrere Feuerwehrfahrzeuge, neun sind insgesamt hinzugezogen worden, 40 Kräfte sind vor Ort, sagte Feuerwehrsprecher Rüdiger Mack. Auch der Großbehälter des Landkreises für Gefahrgut wurde bereitgestellt. Die Feuerwehr hat zudem den Brandschutz an der Apotheke und eine Wasserversorgung aufgebaut. Eine Dekontaminationsstation steht bereit, Einsatzkräfte tragen Vollschutz.
Ob das Krankenhaus evakuiert werden muss, war zunächst offen. Nach Informationen von Einsatzkräften warteten Feuerwehr und Polizei auf den Kampfmittelräumdienst des Landeskriminalamts. Er ist auf der Anfahrt.
Nach Angaben des Einsatzleiters, Stadtbrandmeister Frank Müller, steht der Behälter bereits länger dort. Er dürfe nun keinesfalls unsachgemäß bewegt werden, was sichergestellt sei. Deshalb sei die Lage aktuell statisch.
Auch der Fachberater Chemie, Dr. Michael Sowa, wurde hinzugezogen.
